Nutzung von Abwärme Projekt Torte: Evonik und Uniper wollen Ruhrgebiet mit nachhaltiger Wärme versorgen

Quelle: Evonik 2 min Lesedauer

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Am Standort in Gelsenkirchen haben Evonik und Uniper den Start für das Projekt 'Torte' bekanntgegeben. Im Rahmen des „Herne Green Deal“ sollen durch die Nutzung industrieller Abwärme im Fernwärmenetz rund 1000 Haushalte im Ruhrgebiet umweltfreundlich beheizt werden.

Der Standort Herne umfasst 17 Produktionsanlagen auf einer Fläche von 250.000 Quadratmetern. (Source:  Evonik)
Der Standort Herne umfasst 17 Produktionsanlagen auf einer Fläche von 250.000 Quadratmetern.
(Source: Evonik)

Der Spezialchemiekonzern Evonik und der Energieversorger Uniper haben in Gelsenkirchen den offiziellen Startschuss für das Projekt Technische Optionen zur thermischen Energiegewinnung (Torte) gegeben. Als einer der ersten Schritte des „Herne Green Deal“ von Evonik zur nachhaltigen Umgestaltung des Chemiestandorts Herne wird das Projekt industrielle Abwärme aus der Isophoron-Produktion in das Fernwärmenetz einspeisen. Bis Ende 2024 sollen rund 1000 Haushalte im Ruhrgebiet versorgt werden.

Zur Rückgewinnung dieser industriellen Niedertemperatur-Abwärme hat Uniper vor Ort eine große Wärmepumpe installiert, die bis zu 1,5 Megawatt Wärme in das Fernwärmenetz zur Versorgung der lokalen Kunden einspeist. Durch die nachhaltige Wärmerückgewinnung am Standort Herne kann Uniper seine Emissionen um 1750 Tonnen CO2 pro Jahr reduzieren. Das Projekt soll auch die Nachhaltigkeitsbestrebungen von Evonik unterstützen, die Kohlenstoffdioxidemisionen und den Verbrauch fossiler Ressourcen an den Standorten zu reduzieren.

„Dies ist nur der erste Teil der Nachhaltigkeitsreise von Evonik in Herne. Unser langfristiges Ziel für den Standort ist es, vollständig unabhängig von fossilen Brennstoffen zu werden – einschließlich der Eliminierung fossiler Rohstoffe aus unserer Produktion und der Reduzierung unseres CO2-Fußabdrucks“, sagte Christian Schmidt, Leiter des Geschäftsgebiets Crosslinkers bei Evonik.

Das Projekt Torte wurde für seinen nachhaltigen und sparsamen Umgang mit Energie mit dem ersten Preis der „Responsible Care Initiative“ des Verbandes der Chemischen Industrie (VCI) ausgezeichnet. Die Jury wertete die Initiative in Herne als Benchmark für die ganzheitlich nachhaltige Transformation eines Chemiestandortes in Richtung grüne Produktion und Umweltschutz.

Der Standort Herne umfasst 17 Produktionsanlagen auf einer Fläche von 250.000 Quadratmetern. Mit dem „Herne Green Deal“ verfolgt Evonik das Ziel, den Produktionsstandort nachhaltig und klimaneutral umzubauen. Neben dem Projekt Torte läuft auch das Projekt H2annibal zur Erprobung einer neuartigen Elektrolyse-Technologie. Ziel ist es, grünen Wasserstoff zu erzeugen, der als erneuerbarer Ausgangsstoff für eine nachhaltigere Isophorondiamin-Produktion (IPD) in Herne verwendet werden kann.

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