Ethernet ins Feld
Das Upgrade für die Feldebene: Was bringt Ethernet APL der Chemie?

Von Friederike Schmidt, Projektmanagerin, 
Lapp 5 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Ethernet APL ist der Gamechanger für die Vernetzung in der Feldebene – vor allem für die Prozessindustrie. Es bietet eine durchgängige Vernetzung mit einem Protokoll, hohe Geschwindigkeiten bei Leitungslängen bis 1.000 Meter sowie intrinsische Sicherheit für explosionsgefährdete Bereiche.

Ethernet APL soll endlich der Prozessindustrie die Nutzung von Ethernet ermöglichen - die passende Verbindung in Form der blauen Zweileiter-Kabel gibt es schon.(Bild:  © JT Jeeraphun - stock.adobe.com; Lapp)
Ethernet APL soll endlich der Prozessindustrie die Nutzung von Ethernet ermöglichen - die passende Verbindung in Form der blauen Zweileiter-Kabel gibt es schon.
(Bild: © JT Jeeraphun - stock.adobe.com; Lapp)

Produktionsanlagen sind heute hochvernetzt – nur so lassen sich die Vorteile von Industrie 4.0 wie eine höhere Prozesseffizienz, höhere Qualität oder neue Geschäftsmodelle rund um die vorausschauende Wartung erschließen. Bei der Technologie fällt die Wahl meist auf Ethernet, da es hohe Übertragungsraten mit einem einheitlichen Protokoll über alle Ebenen der Automatisierungspyramide hinweg bietet: von der Bedienebene mit den ERP- und Office-Systemen in den Büros über die Schaltschränke in der Steuerungsebene bis hinunter zu – ja bis wohin eigentlich? Denn in der Feldebene, dort wo einzelne Sensoren ihre Schaltsignale und Messwerte melden, dominieren immer noch klassische Feldbussysteme, zumindest in der Prozessindustrie.