Tauchpumpe Erweitertes Tauchpumpenprogramm
Der Kreiselpumpenhersteller Emile Egger hat sich auf Förderflüssigkeiten mit Feststoffen bis zu 70 Gew.%, Gasen bis zu 25 Vol.% und die Kombination aus beidem (Drei-Phasen-Gemische) spezialisiert.
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Diese Tauchpumpen der Bauformen SG/SR/SGD erreichen sowohl bei Standardeinsätzen als auch bei schwierigen Anwendungen gute Standzeiten, dadurch dass die Wellenabdichtung unmittelbar hinter dem Laufrad platziert ist. Das Wellenführungsrohr ist mit einer Flüssigkeitsvorlage gefüllt, die die Gleitlager mit sauberer Flüssigkeit schmiert und der GLRD als Flüssigkeitsvorlage dient.
Das Unternehmen vermeidet Medien geschmierte Gleitlager und verpumpt die kontaminierte Förderflüssigkeit über eine separate Druckleitung aus der Grube oder dem Tank. Die Erfahrung zeigt, dass Medium geschmierte Lager in Anwesenheit von abrasiven Feststoffen nur Standzeiten von wenigen Monaten erreichen, auch wenn sie diskontinuierlich betrieben werden.
Oft kann die Standzeit nur mit externen Sperrflüssigkeiten für die Lager verlängert werden. Zudem laufen die Lager beim An- und Abfahren so lange trocken, bis die Flüssigkeitssäule die Lager erreicht. Die neue Pumpe dagegen arbeitet autark und benötigt keinen externen Sperrversorgungen für die Lager. Sie ist je nach Wellenabdichtung bedingt bis unbegrenzt trockenlauffähig.
Diese bewährte Bauform wurde stark erweitert: Die Standardbauformen sind grundsätzlich in Ex-Zone 1 als Kategorie 2 Gerät nach Atex (RL 94/9/EG) einsetzbar. Die Tauchpumpen werden auch TA-Luft konform mit einer Doppel-Gleitringdichtung an. Dies gilt auch für die Ex Zone 0-Pumpe. Als Ausführung für höhere Temperaturen bis 150 °C (statisch 200°C) kommt die Bauform SGT/SGDT gerade in Sloptanks zum Einsatz, aus denen im Havariefall heißer Slop oder heißes Dampfkondensat nach Reinigungsprozessen entsorgt werden muss.
In Sekundärkreisläufen wird zum Kühlen oder Heizen oft Salzschmelze als Wärmeträger verwendet, die entsprechend umgewälzt werden muss. Diese Umwälzung bei Temperaturen bis 450 °C wird beispielsweise mit der Hochtemperaturausführung SMT realisiert. Auch zur Prillturmbeschickung mit flüssigem Ätznatron bei 380 °C kommt eine entsprechende Bauform zum Einsatz.
Das Tauchpumpenprogramm umspannt Nennweiten von DN 32 bis DN 500 und deckt ein Kennfeld bis 5 000 m³/h Fördermenge und über 100 Meter Förderhöhe ab. Neben der bewährten Cantilever-Pumpe, die komplett ohne Lagerung und ohne Wellenabdichtung arbeitet, bietet das Unternehmen eine zweite dichtungslose Bauform SM mit längerer Einbautiefe an, dann mit SiC-Gleitlager als untere Wellenführung.
ACHEMA: Halle 8.0, Stand T16-T19
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