27.07.2016

Anlagen für Pharma- und Feinchemie

PHARMAWIRKSTOFFE SPEZIAL- UND FEINCHEMIKALIEN SPEZIELLE AUFGABENSTELLUNGEN ABGEGRENZTE TEILAUFGABEN IN DER SYNTHESE-PERIPHERIE

Unser Leistungsmerkmal ist dabei das maßgeschneiderte Engineering: Wir erarbeiten individuelle Lösungen für individuelle Anforderungen, und das beginnt schon mit der Verfahrenskonzeption. Der Grund ist hierbei: Die Anlagen zur Herstellung von Spezialchemikalien sind auf Grund der Produktvielfalt sehr unterschiedlich gestaltet.

Wir unterscheiden dabei:

  • Monoproduktanlagen und Mehrproduktanlagen,
  • Einstufige und vielstufige Synthesen,
  • Produktspezifische Ausrüstungen gegenüber Anwendungen mit Produktwechsel  
  • Produktionskapazitäten von wenigen 100 kg/a (für Feinchemikalien und Pharmawirkstoffe) bis zu einigen 10.000 t/a (für spezielle Basiskomponenten),
  • Parameterbereiche von -100 °C bis +600 °C und von  1 barg bis +250 barg,
  • Werkstoffeinsatz von Edelstahl über Glas und Stahl/Email bis Hastelloy.

Als Anlagenbauer für spezielle Herausforderungen in der Pharma- und Feinchemie können auf sehr umfassende Erfahrungen zurückgreifen (Auswahl):

  • Reinigungsmittelkomponenten wie Tenside (Alkylethersulfate), Builder (Polycarboxylate), Schaumbildner (Kokosbetain)
  • Duftstoffe (monocyclische Monoterpene, Anisaldehyd, Hydroxycitronellal, Dimethylheptenol)
  • Monomere für Spezialpolymere (z.B. Norbornen für cycloolefinische Copolymere, Hydroxybenzoesäure für flüssigkristalline Polymere, Bisphenol-TMC für Polycarbonate)
  • Polymermodifizierung (thermoplastisches Melaminharz), gekennzeichnet durch Reaktivextrusion aus der Harzlösung
  • Kettenstartinitiatoren (Azoverbindungen)
  • Komponenten zur Herstellung von Flüssigkristallen (z.B. Phenyldioxane) oder organischen Leuchtdioden (z.B. Benzidine), gekennzeichnet durch vielstufige Syntheseführung mit destillativer Feinstreinigung
  • Komponenten für Kopiertechnik (bildgebend, Titanylphthalocyanin)
  • Wirkstoffsynthesen Pharmazie (Zytostatika, Steroidhormone, Antiepileptika, Analgetika, Antidote sowie Schutzgruppenchemikalien)
  • Funktionalisierte Kohlenwasserstoffe (Dimethylether durch Dehydratisierung von Methanol)
  • Synthesekautschuk (SBR, Vulkanisationsbeschleuniger Mercaptobenzothiazol), gekennzeichnet durch eine modular variable Anlagenstruktur
  • Phthalatfreie Weichmacher (Allzweck-Weichmacher Dioctylterephthalat)
  • Polyacrylat-Klebemassen (Acrylsäure/Acrylsäureester)
  • Pharmazeutische Hilfsstoffe (Formentrennmittel Na-Stearylfumarat, thixotropes Flüssigkeits-trennmittel Polyacrylat)
  • Wirkstoffsynthesen Biologie (Herbizid Glyphosat, Futtermittel-Zusatzstoff Selenomethionin, Phytohormon Chlorcholinchlorid)
  • Düngemittelmodifizierung (Nitrifikationsinhibitoren, Bodenverbesserungsmittel)
  • Elektrodenmassen für Lithium-Ionen-Akkumulatoren, Pigmente für Druckfarben, gekennzeichnet durch die Feinstdispergierung der aktiven Komponenten
  • Solarsilicium auf Basis von Monosilan (Disproportionierung von Trichlorsilan und Wirbelschichtkonvertierung von Siliciumtetrachlorid), gekennzeichnet durch vielstufige Rektifikationen bei Temperaturen bis -100 °C (Monosilan)
  • Recycling von Kältemitteln (katalytische Hydrodechlorierung)
  • Modifizierung von Wachsen (Montanwachs, hochschmelzende Spezialwachse, Dispersionen)
  • Katalytische Braunkohlenspaltung (Gewinnung von Pyrolysekoks, Olefinen, BTX-Aromaten), Forschungsprojekt IBI, gekennzeichnet durch die Disproportionierung der Braunkohle zu den Zielproduktgruppen

Weitere Informationen: http://www.epc.com/de/pharma-feinchemie/