27.06.2025
TOP 100-Auszeichnung: Ranga Yogeshwar würdigt Innovationskraft von EPC Engineering & Technologies
Überlingen – Glückwünsche für die Innovationsschmiede: Ranga Yogeshwar gratuliert der EPC Engineering & Technologies GmbH aus Arnstadt zu ihrem Erfolg bei TOP 100. Die Preisverleihung im Rahmen des Deutschen Mittelstands-Summit findet am Freitag, 27. Juni, in Mainz für alle Mittelständler statt, die am Jahresanfang mit dem TOP 100-Siegel ausgezeichnet worden sind. Der Wissenschaftsjournalist begleitet den zum 32. Mal ausgetragenen Innovationswettbewerb als Mentor. In dem wissenschaftlichen Auswahlverfahren beeindruckte EPC Engineering & Technologies in der Größenklasse B (51 bis 200 Mitarbeiter in Deutschland) besonders in der Kategorie Innovationserfolg. Das Unternehmen gehört bereits zum dritten Mal zu den Top-Innovatoren.
In dem anlässlich der Auszeichnung veröffentlichten TOP 100-Unternehmens-porträt heißt es:
Phosgen galt jahrzehntelang als unverzichtbare Chemikalie für die Herstellung von Polycarbonat – doch die EPC Engineering & Technologies GmbH im thüringischen Arnstadt zeigt, dass es auch ohne toxische Stoffe geht. Aus einem klassischen Ingenieurbüro wurde in 30 Jahren ein global gefragter Technologielizenzgeber, der komplexe Anlagen plant und eigene Verfahren bereitstellt. Diese Entwicklung begann mit ersten Spezialaufträgen für nachhaltige Rohstoffnutzung und setzte sich in vielfältigen Projekten fort. Inzwischen liefert das Unternehmen patentierte Lösungen, um zum Beispiel ressourcenschonende Kunststoffherstellung zu ermöglichen.
Die Basis dafür liegt in interdisziplinären Pilotprojekten, die von kleinen Teams vorangetrieben werden. Dabei analysieren Fachleute aus Verfahrenstechnik und Chemie, wie sich gängige Prozesse umweltfreundlich optimieren lassen. „Es liegt in unserer Verantwortung, unsere Tradition erfolgreich fortzusetzen und zukunftsfähig zu gestalten“, meint der Geschäftsführer Franz-Josef Willems und verweist auf die enge Kooperation mit Forschungseinrichtungen. Sobald erste Konzepte vielversprechend wirken, werden verfahrenstechnische Demonstratoren im Labor-, oder Pilotmaßstab gebaut und im Zusammenspiel mit Partnern aus Industrie und Wissenschaft getestet. Der Mittelständler zieht so schon frühzeitig Feedback hinzu, um spätere Großanlagen zügig zu realisieren.
Pilotprojekte und technologisches Know-how
Sichtbar wird diese Strategie beim phosgenfreien Verfahren für Polycarbonat, das den Einsatz giftiger Komponenten vollständig umgeht. EPC bündelt dazu das Know-how seiner rund 125 Experten und vereint Konzeptionierung, Basic-Engineering, Bauüberwachung und Lizenzierung in einem Haus. Der Geschäftsführer Karol Kerrane hebt hier die enorme Bedeutung von Netzwerken hervor: „In langfristiger Zusammenarbeit und in strategischen internationalen Allianzen streben wir danach, weltweit führende Methoden zu entwickeln – gemeinsam.“ Die Mannschaft nutzt präzise Simulationen und schlanke Entscheidungswege, um jedes Projekt in strukturierten Phasen voranzutreiben. Anschließend finden Technologie- und Anlagenbetrieb nahtlos zusammen. Die Kunden profitieren dabei von Patenten, die sich rasch in bestehende Prozesse integrieren lassen.
Weltweit gefragt, mit starkem Teamgeist
Werden neue Technologien nach außen lizenziert, greift ein erprobtes Stufensystem: Ein Fachteam aus mehreren Disziplinen legt zunächst Ziele fest, dann folgen Testläufe unter realen Bedingungen. Eine durchgängige Dokumentation erleichtert es, mögliche Fehlerquellen rechtzeitig zu erkennen. „Innovation bedeutet für mich, Bestehendes immer wieder neu zu hinterfragen – mit dem Mut, auch unkonventionelle Wege zu gehen“, erklärt Franz-Josef Willems. „Besonders stolz bin ich auf unser Team, das jeden Tag komplexe Ideen in nachhaltige Lösungen verwandelt.“ Neben der technischen Realisierung ist auch das Miteinander entscheidend: Flache Hierarchien beschleunigen Entscheidungen, und flexible Strukturen sorgen dafür, dass EPC bei steigender Nachfrage aus aller Welt schnell reagieren kann.
Zum Porträt geht’s auch hier: www.top100.de/die-top-innovatoren
TOP 100: der Wettbewerb
Seit 1993 vergibt compamedia das TOP 100-Siegel für besondere Innovationskraft und überdurchschnittliche Innovationserfolge an mittelständische Unternehmen. Die wissenschaftliche Leitung liegt seit 2002 in den Händen von Prof. Dr. Nikolaus Franke. Franke ist Gründer und Vorstand des Instituts für Entrepreneurship und Innovation der Wirtschaftsuniversität Wien. Mit 27 Forschungspreisen und über 200 Veröffentlichungen gehört er international zu den führenden Innovationsforschern. Mentor von TOP 100 ist der Wissenschaftsjournalist Ranga Yogeshwar. Projektpartner sind die Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung und der Mittelstandsverband BVMW. Das Magazin manager magazin begleitet den Unternehmensvergleich als Medienpartner, das Magazin „ZEIT für Unternehmer“ als Kooperationspartner. Mehr Infos und Anmeldung unter www.top100.de
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