21.11.2016
EPS Recyclinganlagen von EPC - auch für Stoffströme mit Verunreinigungen und Gefahrstoffen (wie HBCD)
EPC’s Recyclinganlagen für expandiertes Polystyrol (EPS) arbeiten nicht nur hoch effizient, sondern bieten eine profitable und umweltfreundliche stoffliche Verwertung für unterschiedliche PS (Polystyrol) und EPS-Abfälle. Die Entwicklung des Verfahrens erfolgte in Zusammenarbei
EPC’s Recyclinganlagen für expandiertes Polystyrol (EPS) arbeiten nicht nur hoch effizient, sondern bieten eine profitable und umweltfreundliche stoffliche Verwertung für unterschiedliche PS (Polystyrol) und EPS-Abfälle.
Die Entwicklung des Verfahrens erfolgte in Zusammenarbeit mit dem renommierten Fraunhofer-Institut (IVV Freising) und der CreaCycle GmbH. Das resultierende CreaSolv® Verfahren erzeugt aus PS und EPS Abfällen ein hochreines PS Recyclat als Endprodukt. Verschiedene, aufeinander abgestimmte Reinigungsschritte, der Einsatz ausgewählter CreaSolv® Formulierungen und speziell zugeschnittene Trenn- und Filtrationsschritte, entfernen dabei effizient verschiedenste Verunreinigungen. Dazu zählen auch EPS Additive wie HBCD (Hexabromcyclododecan), das bis unter die zulässigen Grenzwerte abgereichert werden kann.
Das Endprodukt ist ein hoch reines und geruchsneutrales PS-Granulat. Im Vergleich zu herkömmlichen mechanischen Recyclingverfahren, die im Polystyrol enthaltene Schad- und Gefahrstoffe nicht ausschleusen können, erzeugen EPS-Recyclinganlagen von EPC nach dem CreaSolv® Verfahren Polystyrol mit hoher Reinheit. Dieses Verfahren bietet darüber hinaus große ökologische Vorteile gegenüber den bisher angewandten Entsorgungsmethoden für EPS/ PS haltige Abfälle. EPS ist nicht nur ein gängiges Verpackungsmaterial, sondern wird seit über 50 Jahren als Dämmstoff eingesetzt und hat sich z.B. in Deutschland an Außenwänden einen Anteil von über 80% erobert. Bis 2015 wurde diese EPS-Isolierung mit HBCD ausgerüstet, dessen Produktion und Einsatz heute weltweit verboten ist. HBCD befindet sich auf der sogenannten POP Liste (persistent organic pollutant) und Abfälle, die diesen Stoff enthalten, müssen rückstandsfrei zerstört werden, womit in Zukunft ein mechanisches Recycling nicht mehr möglich ist und nur noch die kostenpflichtige Müll-Verbrennung bleibt.