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Optimax for Green Hydrogen Energiemanagement: ABB ergänzt Software-Familie um ein Wasserstoff-Modul 

Von Winfried Rauscheder 2 min Lesedauer

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Grüner Wasserstoff wird schon bald zur Schlüsselenergie für eine Vielzahl von Industriebetrieben werden, die damit heute noch gar nicht rechnen. Bei Erzeugung und Verteilung ist höchste Effizienz gefragt – ganz besonders im Energiemanagement.

Höchste Effizienz ist im Energie-Ökosystems der Zukunft oberstes Gebot.(Bild:  ABB)
Höchste Effizienz ist im Energie-Ökosystems der Zukunft oberstes Gebot.
(Bild: ABB)

Der weltweite Druck zur Dekarbonisierung von Industrieanlagen aller Art verändert grundlegend die Energielandschaft. Der gesamte Sektor war bisher geprägt vom „linearen Ansatz“: Große Energieversorgungs-Unternehmen (EVU) produzierten in gigantischen Anlagen riesige Mengen an Primärenergie, die sie dann den Verbrauchern „frei Haus“ lieferten – in Form von Öl, Gas, Kohle und Stromtrassen.

Für die CO2-arme Industrielandschaft der Zukunft aber braucht es ein „neues Energie-Ökosystem“: EVUs und Verbraucher müssen ihre jeweilige Bedürfnislage genau kennen und sich exakt aufeinander abstimmen. Nur so lassen sich die vielfältigen erneuerbaren Energiequellen, die künftig einander ergänzen, optimal managen. Je besser diese flexible Art des Sektor-übergreifenden Energiemanagements funktioniert, desto geringer fallen die Leistungsverluste aus – und desto niedriger die Kosten für die Verbraucher.

Digitale Steuerung - unverzichtbar für modernes Energiemanagement

Benötigt wird dafür ein leistungsfähiges digitales Energiemanagement-System, in das sich verschiedenste Energieformen jederzeit flexibel einfügen lassen, Die Integration von „grünem“, CO2-frei erzeugtem Wasserstoff ist dafür ein Paradebeispiel – und genau das Einsatzfeld, auf das das neue „Optimax for Green Hydrogen“ des Anlagensoftware-Anbieters ABB abzielt.

Derzeit beschränkt sich der Einsatz des umweltfreundlichen Kraftstoffs noch auf einige wenige Vorreiter-Branchen: Chemie und Pharma, Zement- und Glashersteller sind die Pioniere, die ihren hohen Energiebedarf als erste mit Wasserstoff decken werden, um die strengen Umweltauflagen zu erfüllen. Aber das wird sich schon bald ändern: Im Szenario der nachhaltigen Industrie-Transformation spielt grüner Wasserstoff eine entscheidende Rolle – für eine Vielzahl von Wirtschaftsbereichen, in Deutschland wie überall auf der Welt.

Rentable H2-Erzeugung nur im flexiblen System möglich

Zunehmend werden große Elektrolyseur-Systeme zum Einsatz kommen, die ihren Strom direkt aus „grünen“ Erzeugungsanlagen wie Wind- oder Solarparks beziehen. Deren Eingangsleistung schwankt oft heftig – je nach aktueller Wind- und Wetterlage.

Die Gesamtproduktion an Wasserstoff aber muss verlässlich einen definierten Bedarfsplan erfüllen. Die Rentabilität des Gesamtvorgangs, bei der H2-Produktion als „Levelized Cost of Hydrogen“ (LCoH) bezeichnet, hängt stark davon ab, wie flexibel die Energiemenge, die der Elektrolyseur zur Herstellung des Wasserstoffs benötigt, im Gesamtsystem gemanagt werden kann.

KI-Tools unterstützen das Energiemanagement

Dafür geeignet sind nur intelligente digitalisierte Steuerungs- und Kontrollsysteme, in denen viele Jahre profunder Branchenkenntnisse stecken. Ein solches System hat jetzt ABB in den Markt eingeführt: Mit dem Modul „Optimax for Green Hydrogen“ hat das Systemhaus seine Software nun für beide Anwenderseiten „H2-ready“ gemacht – für die Energieerzeuger ebenso wie für die Verbraucher.

Algorithmen der Künstlichen Intelligenz unterstützen die optimale Steuerung der Anlage. Die KI hilft entscheidend mit, die Betriebskosten für die CO2-freie Produktion des erneuerbaren Wasserstoffs signifikant zu senken. Wichtig auch: die prozessumspannende Durchgängigkeit und Transparenz der Energiedaten, die umfassende Kontrolle gesetzlicher Vorschriften und eine zuverlässige Berichtsfunktion.

Damit leistet das System einen wichtigen Beitrag dazu, in energie-intensiven Betriebsumgebungen jeder Art den „carbon footprint“ erheblich zu senken. So wird die Energiewende in Unternehmen mit großem Energiehunger nachhaltig beherrschbar – und bezahlbar.

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