Wasserstoff-Energiespeicherung
Powerbank-Technologie als nachhaltige Alternative zum Dieselgenerator

Von Dipl.-Phys. Thomas Oesselke, Business Development Manager Power-to-X, Vertical Market Management Process, Phoenix Contact GmbH & Co. KG 6 min Lesedauer

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Endua greift für sein modulares Wasserstoff-Energiespeichersystem auf eine Kooperation mit Phoenix Contact zurück. Mit der Steuerungslösung auf Basis von PLCnext Control inklusive eines Sicherheitssystems kann das australische Start-up seine betriebliche Effizienz steigern, Kosten sparen und für eine sichere Arbeitsumgebung sorgen.

Das Endua- und das Vertriebsteam von Phoenix Contact arbeiteten bei der Entwicklung der Powerbank eng zusammen.(Bild:  Phoenix Contact)
Das Endua- und das Vertriebsteam von Phoenix Contact arbeiteten bei der Entwicklung der Powerbank eng zusammen.
(Bild: Phoenix Contact)

Das im australischen Brisbane ansässige Start-up Endua hat sich auf die Entwicklung wasserstoffbetriebener Energiespeicher fokussiert. Die sauberen, zuverlässigen und langfristigen Speicherlösungen adressieren insbesondere abgelegene Standorte. Diese sollen auch bei einer Dunkelflaute gleichbleibend aus regenerativen Quellen versorgt werden. Mit Unterstützung durch die Commonwealth Scientific and Industrial Research Organisation (CSIRO), dem Erdölförderer Ampol und dem Wagniskapitalgeber Main Sequence setzt Endua mit seiner Lösung auf Wasserstoff für eine mehrtägige Energiespeicherung – eine nachhaltigere Alternative zu Dieselgeneratoren.

Bei der Powerbank-Technologie des australischen Start-ups handelt es sich um ein Baukastensystem, das auf der Wasserstoffelektrolyse basiert und Energie aus bestenfalls erneuerbaren Quellen nutzt, um Wasser in Wasserstoff und Sauerstoff aufzuspalten. Der Wasserstoff wird gespeichert und bei Bedarf zur Energieerzeugung durch die Bereitstellung elektrischer Energie mittels Brennstoffzellen verwendet.