Durchflussmessung Durchflussmessung schlägt Wellen: Auch hochviskose Medien sicher messen
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Was nicht im Rohr ist, stört auch nicht. Weder beim Handling viskoser Medien, noch beim Reinigen. Das dachte sich auch ein Polymer-Spezialist – und setzt auf einen Durchflussmesser mit Körperschallwellen. Und damit sind Fluidikautomatisierer und Polymerexperten noch lange nicht am Ende: Auch wenn das Rohr frei von Einbauten bleibt, in der Technologie steckt noch viel drin...
Materialexperten mit Durchblick: Die Polymaterials gilt als professioneller Innovationspartner, wenn es um die Entwicklung und Produktion neuer polymerer Materialien geht, sowohl bei molekular neuen Polymeren als auch bei neuen Blends und Compounds. Die langjährige Erfahrung der Polymer-Spezialisten, kombiniert mit einer kompletten Prozesskette vom Entwicklungslabor in Kaufbeuren über das „Scale-up“ im Technikum im Chempark Leverkusen, ermöglicht den Kunden die Umsetzung ihrer Produktideen aus einer Hand. Im Technikum werden Mustermengen hergestellt und die Verfahrensentwicklung vorangetrieben. Die Kapazität des Technikums ist beachtlich; die Versuchsmengen können durchaus bis an die 100 Tonnen gehen. „Da wir dabei oft Pionierarbeit leisten und neue Wege gehen müssen, sind wir auch bei der technischen Umsetzung auf Kreativität angewiesen und schauen vor allem beim Scale-up gerne mal über den Tellerrand, was sich verwenden lässt “, erzählt Christian Hauner, Chemieingenieur.
Kleinste Änderungen haben große Auswirkungen
Bei Scale-up arbeitet die Produktionsanlage zur thermischen Entgasung mit einem Planetwalzenextruder als Chemiereaktor. Die Wechselwirkungen beim Extrusionsprozess sind hier sehr vielfältig. Druckstufen, Drehgeschwindigkeit, Temperaturzonen und Durchflussmenge spielen eine wichtige Rolle. Da bereits die kleinste Änderung bei einem der Parameter große Auswirkungen auf den Gesamtprozess haben kann, ist es wichtig so viele Einflussgrößen wie möglich zu kennen beziehungsweise konstant zu halten. „Das können je nach Prozess durchaus an die 50 Parameter sein“, erklärt Christian Hauner.
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