gesponsertSicher und energieeffizient Die Allestrockner aus dem Allgäu: Das bringt die Kondensationstrocknung mit Wärmepumpe

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Die Kondensationstrocknung mit integrierter Wärmepumpe hatte auf der Achema ihren großen Auftritt und brachte dem Trocknungsspezialisten Harter große Aufmerksamkeit. Die Pharmabranche profitiert gleich mehrfach von der großen Anwendungsbreite sowie der besonders schonenden und energiesparenden Art der Trocknung.

#PROCESS@ACHEMA2024 Marketingleiter Volker Hammernick und Mitarbeiterin Elisa Zint am Achema-Stand von Harter Trocknungstechnik. (Bild:  Geipel-Kern)
#PROCESS@ACHEMA2024 Marketingleiter Volker Hammernick und Mitarbeiterin Elisa Zint am Achema-Stand von Harter Trocknungstechnik.
(Bild: Geipel-Kern)

Wir trocknen alles – unter dieses Motto hatte Trocknungsspezialist Harter seinen diesjährigen Achema-Auftritt gestellt und lockte damit zahlreiche Besucher an den Messestand. In den letzten Jahren sei u. a. in der Pharmaindustrie das Interesse an der Kondensationstrocknung mit der integrierten Wärmepumpe deutlich gestiegen, freut sich Marketingchef Volker Hammernick. „Wir sind sehr glücklich mit der Pharmabranche,“ betont er.

Aber auch Tierfutterhersteller, Betreiber kommunaler Kläranlagen und Branchen, die sich mit der Trocknung von Oberflächen beschäftigen, setzen die Niedertemperaturmethode des Spezialisten aus Stiefenhofen ein. Dabei sind die Anforderungen ebenso vielfältig wie die Zahl der Branchen, in denen das Allgäuer Unternehmen unterwegs ist.

Bei der Trocknung von Lebensmitteln geht es um Optik, Aroma und Inhaltsstoffe – eine Paradedisziplin für die Niedertemperaturmethode, die bei Temperaturen zwischen 20 und 90 °C arbeitet. Die niedrigen Temperaturen schonen die Trocknungsgüter, was auch für die homogene Trocknung von Lacken wichtig ist. Die Entsorger von Industrie- und Klärschlämmen überzeugt die energiesparende Art dem Trocknungsgut Wasser zu entziehen. So sparen sie Deponiekosten und können dem Schlamm wertvolle Reststoffe entziehen.

Kaufargument Energieeffizienz

Getrieben durch die Energiepreise, die Nachhaltigkeitsbestrebungen in der Europäischen Union und den SBTI-Selbstverpflichtungen der Zielindustrien gewinnt neben dem Trocknen empfindlicher Produkte in den letzten Jahren das Thema Energieeffizienz an Brisanz. Schon bei der Entwicklung vor 30 Jahren war die Harter-Technik ihrer Zeit weit voraus, denn sie arbeitet physikalisch bedingt sehr energie- und CO2 -sparend.

Was früher ein nettes Beiwerk war, sei heute für Unternehmen ein wesentlicher Aspekt bei der Investition in neue Anlagen, erklärt Hammernick. Vor allem seit die Kondensationstrocknung mit Wärmepumpe 2017 in der D-A-CH Region als förderwürdige Zukunftstechnologie eingestuft wurde. KMUs können staatliche Fördergelder in Höhe von bis zu 45 Prozent des Investitionsvolumens beantragen.

Was außerdem interessant ist an dem Verfahren: Harter-Trockner, ob im Chargen- oder Kontibetrieb, arbeiten im geschlossenen Luftkreislauf und sind damit frei von Abluft. Das Herzstück aller Trocknungsanlagen ist die Entfeuchtungseinheit, die sehr trockene und damit ungesättigte Luft erzeugt, die viel Feuchtigkeit aufnehmen kann. Anschließend wird die mit Wasser gesättigte Luft abgekühlt, das Kondensationswasser aufgefangen und die kühle Luft mit der Wärmepumpe wieder erwärmt. Damit sind die Trockner nicht nur sehr effizient, sondern machen Betreiber unabhängig von Klima und Jahreszeiten.

Das, und die schonende Trocknung, überzeugen inzwischen viele Verantwortliche in der Pharmaindustrie, die für Harter mittlerweile seit vielen Jahren ein festes Standbein ist und immer mehr Umsatz generiert. Vorbei sind die Zeiten, in denen der geschäftsführende Gesellschafter Reinhold Specht Überzeugungsarbeit leisten musste. Heute klopfen renommierte Pharmaproduzenten in Stiefenhofen an die Tür, um Versuche im Technikum durchzuführen. Viel gefragt ist die Trocknung nach der Sterilisation. Primärverpackungen aus Kunststoff oder Glas müssen nach der Heißwasserberieselung vollständig trocken sein.

Auch mit Wirkstoffen wie Nassgranulaten, Flüssiggelees oder Kollagenfolien haben die Harter-Experten Erfahrung gesammelt, ebenso wie mit der Entfeuchtung ganzer Reinräume und einzelner Arbeitsplätze.

Jede Anlage ein Unikat

Das hauseigene Technikum ist ein wichtiges, wenn nicht gar das wichtigste Argument. Die Harter-Experten wissen: Standardlösungen im diffizilen Trocknungsanlagenbau führen selten zum besten Ergebnis. Viele Anlagen sind als Individuallösungen auf das Produkt und das gewünschte Trockenergebnis abgestimmt. Stets der Clou dabei ist die Luftführung, die exakt an das Trockengut angepasst wird. „Dem Kunden gut zu zuhören“ ist dabei Credo und sicher auch Erfolgsgeheimnis des Unternehmens mit derzeit 95 Mitarbeitern, das in Stiefenhofen eine Produktionsfläche von 3.000 m2 belegt. Begonnen hat die „Trocknungsstory“ übrigens in der berühmten Garage, in dem Fall in der von Firmengründer Roland Harter. Heute leiten Inhaber Reinhold Specht und Geschäftsführerin Regina Mader das Unternehmen.

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