Ventiltechnik
Der süßen Versuchung trotzen: So wird die Produktion der Molkerei Müller noch zuverlässiger

Von Dr. Michael Golek* 8 min Lesedauer

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Ein guter Klecks Himbeersoße macht den Genuss des Joghurts erst perfekt. Für Ventile ist das süße Extra jedoch eine echte Herausforderung. Auf der Suche nach einer Lösung, die Produktverschleppung sicher verhindert, fand die Molkerei Müller bei Gea eine neue Ventiltechnik mit Mehrwert.

Müssen Nahrungsmittel durch hermetische Abdichtung zur Atmosphäre hin geschützt und kreuzende Produktleitungen sicher voneinander getrennt werden, spielt das aseptische D-tec-Doppelkammerventil D/DV von Gea seine Vorteile aus.(Bild:  Bild: ©kaedeezign, ©Pixel-Shot - stock.adobe.com; Gea [M] Frank)
Müssen Nahrungsmittel durch hermetische Abdichtung zur Atmosphäre hin geschützt und kreuzende Produktleitungen sicher voneinander getrennt werden, spielt das aseptische D-tec-Doppelkammerventil D/DV von Gea seine Vorteile aus.
(Bild: Bild: ©kaedeezign, ©Pixel-Shot - stock.adobe.com; Gea [M] Frank)

Heutige Verbraucher lieben die Vielfalt und sind neugierig auf neue, noch exotischere Geschmacksrichtungen. Für Hersteller wachsen damit aber auch die Herausforderungen in der Produktion: Produktverschleppung ist ein echtes Horrorszenario für jeden, der mehrere Chargen auf ein und derselben Anlage fährt. Mit einem clever designten hygienischen Stangenmembranventil von Gea konnte die Molkerei Müller diese Gefahr bannen und ihre Produkt- und Prozesssicherheit weiter erhöhen. Ganz nebenbei steigert die längere Standzeit der Membranen die Verfügbarkeit der Anlagen und senkt die Betriebskosten. Ein Sieg auf ganzer Linie, für den Müller und Gea gemeinsam gekämpft haben.

„Produktsicherheit ist ein sehr hohes Gut. Man muss ja nur die Zeitung aufschlagen, um zu sehen, wie viele Rückrufaktionen es täglich gibt. Niemand will dort seinen eigenen Firmennamen lesen“, betont Christoph Wiedemann, Molkereitechniker bei Müller in Aretsried in der Nähe von Augsburg. „Wir Lebensmittelproduzenten müssen uns auf einen immer höheren Druck von Verbraucherseite, immer strengere Qualitätsstandards und permanente Audits einstellen.“