Zellkuturen/Reaktoren Der (grüne) Elefant im Raum: Bürkert steigt bei Bioreaktor-Startup ein

Quelle: Bürkert Fluid Control Systems 2 min Lesedauer

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Im Rahmen einer strategischen Partnerschaft hat sich Bürkert Fluid Control Systems an dem Gießener Bioreaktor-Startup Green Elephant Biotech beteiligt. Gemeinsam mit Bürkert will das Startup Zellkultivierungsprozesse in der Pharma- und Biotechindustrie effizienter, flexibler und nachhaltiger gestalten, damit z.B. lebensrettende Therapeutika kostengünstiger produzieren werden können.

Familienunternehmen Bürkert Fluid Control Systems investiert in Startup Green Elephant Biotech, (v.l.) Felix Wollenhaupt (Geschäftsführer und Gründer Green Elephant Biotech), Dr. Joel Eichmann (Geschäftsführer und Gründer Green Elephant Biotech), Georg Stawowy (CEO Bürkert).(Bild:  Bürkert Fluid Control Systems)
Familienunternehmen Bürkert Fluid Control Systems investiert in Startup Green Elephant Biotech, (v.l.) Felix Wollenhaupt (Geschäftsführer und Gründer Green Elephant Biotech), Dr. Joel Eichmann (Geschäftsführer und Gründer Green Elephant Biotech), Georg Stawowy (CEO Bürkert).
(Bild: Bürkert Fluid Control Systems)

Bürkert bekommt durch die Partnerschaft Zugang zu den aktuellen Trends und Entwicklungen in der biopharmazeutischen Industrie, einem der strategischen Kernmärkte des Fluidikspezialisten aus Ingelfingen. „Wir sehen großes Potenzial in den innovativen Zellkultursystemen von Green Elephant Biotech, um Produktionsprozesse in der Industrie zu revolutionieren. Das entspricht unserer Unternehmensvision, Lösungen für eine regenerative Ökonomie in den Markt zu bringen“, sagt Bürkert CEO Georg Stawowy.

Green Ehttps://www.process.vogel.de/mehr-als-nur-magnetventile-buerkert-haelt-prozesse-im-fluss-a-871491/lephant Biotech wurde 2021 von Dr. Joel Eichmann und Felix Wollenhaupt an der Technischen Hochschule Mittelhessen in Gießen gegründet. Im Vergleich zu klassischen Zellkulturgefäßen ermöglicht das patentierte Zellkultivierungssystem Cellscrew bei gleichem Volumen eine enorm vergrößerte Wachstumsoberfläche für adhärente Zellkulturen, erklären die Gründer. Gefertigt wird der Schrauben-Reaktor additiv aus Polylactid (PLA) im 3D-Druck.

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Gründer Felix Wollenhaupt erklärt dazu: „Klassische Zellkulturgefäße sind deutlich größer, sind Single-Use Artikel, werden nach einmaliger Verwendung weggeworfen und aus regulatorischen Gründen oft auch verbrannt. Unsere Cellsrew ist zum einen aus weniger Rohmaterial hergestellt, das heißt, es fällt per se schon weniger Abfall an. Zum anderen verwenden wir mit PLA ein Biopolymer, das aus Pflanzen gewonnen wird. Dadurch ist die CO2-Bilanz im Vergleich zu den konventionellen Systemen um etwa 90 Prozent reduziert“.

Durch die Zusammenarbeit mit Bürkert als strategischem Partner haben die Gründer Zugang zu Ressourcen für die Weiterentwicklung ihres Unternehmens. Joel Eichmann ergänzt: „Zusammen mit Bürkert wollen wir Cellsrew zu einem vollwertigen Bioreaktor machen. Dafür müssen Flüssigkeiten ausgetauscht, Gase kontrolliert und Prozesse geregelt werden. Bürkert bringt die technischen Komponenten und Expertise mit, um das in einem System zu integrieren. Gemeinsam wollen wir eine kostengünstige, prozesssichere und nachhaltige Produktionsplattform für die pharmazeutische Industrie besonders für die personalisierte Medizin entwickeln.“

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