Erneuerbare Energien
Das Wasserstoff-Ökosystem umgestalten

Ein Gastbeitrag von Dr. Michaela Löffler, Wissenschaftliche Referentin, Dechema und Maximilian Mann, Scientific Project Manager, Dechema 3 min Lesedauer

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Um die Ziele des Pariser Klimaabkommens zu erreichen, sind erhebliche Umstrukturierungen unseres Gesamtsystems nötig – Erdöl, Erdgas und Kohle müssen durch andere Energiequellen ersetzt werden. Ganze Industriezweige müssen über andere Technologien nachdenken und die gesamte Wertschöpfungskette muss sich neu orientieren.

Fachkräfte müssen ihre Kompetenzen an die neue Technologien und Energieträger anpassen. (Bild:  © Grispb - stock.adobe.com)
Fachkräfte müssen ihre Kompetenzen an die neue Technologien und Energieträger anpassen.
(Bild: © Grispb - stock.adobe.com)

Ein wesentlicher Bestandteil eines zukünftigen Energiesystems stellen die Erneuerbaren Energien dar. Da der Energiebedarf immens ist, die Erneuerbaren Energien in der Erzeugung fluktuieren können und in Großbatterien nur genug Strom für kurzfristige Überbrückungen gespeichert werden kann, wird zunehmend Wasserstoff wegen seiner Versatilität als wichtiger Baustein des künftigen Gesamtsystems wahrgenommen.

Dieser kann vielfältig eingesetzt werden: als Grundstoff für die Industrie, als Brennstoff für Verkehr, Prozess- oder Gebäudewärme oder als Langzeitspeicher elektrischer Energie. Wo Wasserstoff zum Einsatz kommen soll oder wird, ist noch Gegenstand weitreichender Diskussionen.