Nachhaltiger Wasserstoff Waste-to-Hydrogen: Neue Partnerschaft zwischen Boson Energy und Siemens

Quelle: Siemens 1 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Die Unternehmen Boson Energy und Siemens haben eine Absichtserklärung unterzeichnet, um gemeinsam Technologien für die Umwandlung von nicht wiederverwertbarem Abfall in saubere Energie zu entwickeln. Die Kooperation zielt darauf ab, die nachhaltige, lokale Energiesicherheit zu fördern und eine wasserstoffbasierte Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge zu ermöglichen.

(v.l.n.r.) Axel Lorenz, CEO Process Automation bei Siemens Digital Industries, Mariana Vaz Sigoli, Siemens Wasserstoff-Kompetenzzentrum, Jan Grimbrandt, CEO von Boson Energy und Liran Dor, CTO of Boson Energy(Bild:  Siemens)
(v.l.n.r.) Axel Lorenz, CEO Process Automation bei Siemens Digital Industries, Mariana Vaz Sigoli, Siemens Wasserstoff-Kompetenzzentrum, Jan Grimbrandt, CEO von Boson Energy und Liran Dor, CTO of Boson Energy
(Bild: Siemens)

Mit Technologien, die Abfälle in saubere Energie umwandeln, wollen Boson Energy und Siemens die Energiewende beschleunigen. Ihre Zusammenarbeit in diesem Bereich haben die Unternehmen nun in einer Absichtserklärung konkretisiert. Im Mittelpunkt der Partnerschaft steht die Waste-to-Hydrogen-Technologie.

Siemens soll im Rahmen der Kooperation Beratungsdienstleistungen anbieten und Technologien aus dem Siemens Xcelerator-Portfolio für die Bereiche Automatisierung, Digitalisierung, Elektrifizierung und Instrumentierung bereitstellen. Der Konzern unterstützt Boson Energy bei der Entwicklung eines Modells für eine skalierbare und reproduzierbare Lösung. Dabei wird die neueste Technologie hinsichtlich digitaler Services und Software für die Optimierung, Standardisierung und Simulation sowohl in der Fertigungs- als auch in der Betriebsphase eingesetzt. 

Boson Energy entwickelt Technologielösungen für die dezentrale Produktion von lokaler Energie und von Chemikalien. Dabei werden nicht wiederverwertbare Abfälle in nachhaltigen Wasserstoff umgewandelt, der am Verwendungsort gegenüber fossilen Brennstoffen hinsichtlich Kosten wettbewerbsfähig ist. Hierzu wird die HPAG-Technologie (Hydrogen by Plasma Assisted Gasification) in eine Energie-Hub-Lösung integriert, die das kreislauffähige Wasserstoffpotenzial von Abfällen auf einzigartig nachhaltige Weise nutzt. Der dabei erzeugte Wasserstoff kann netzunabhängige Anwendungen wie Schnellladung unterstützen und einen zuverlässigeren Netzbetrieb ermöglichen.

Das Unternehmen plant den Bau von mehr als 300 Anlagen, um bis zum Jahr 2030 1 Million Tonnen kreislauffähigen Wasserstoff aus Abfällen zu produzieren und damit bis zu 30 Millionen Tonnen CO2-Emissionen pro Jahr zu vermeiden. Beginnend in Schweden, Polen und Deutschland und anschließend in ganz Europa strebt Boson Energy eine globale Präsenz an.

(ID:50086185)

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung