Batterie-Kreislauf BASF startet großtechnische Anlage für Batterierecycling in Schwarzheide

Quelle: BASF 2 min Lesedauer

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In Schwarzheide hat BASF eine neue Anlage für Schwarzmasse offiziell gestartet. Sie verarbeitet jährlich bis zu 15.000 Tonnen Altbatterien und Produktionsreste aus der Zellfertigung und ist Teil der europäischen Recyclingstrategie des Unternehmens.

BASF betreibt am Standort Schwarzheide, Deutschland, eine der größten kommerziellen Recyclinganlagen zur Herstellung von Schwarzmasse aus Altbatterien und Produktionsabfall in Europa.(Bild:  BASF)
BASF betreibt am Standort Schwarzheide, Deutschland, eine der größten kommerziellen Recyclinganlagen zur Herstellung von Schwarzmasse aus Altbatterien und Produktionsabfall in Europa.
(Bild: BASF)

Die BASF hat ihre Anlage zur Herstellung von Schwarzmasse in Schwarzheide, Deutschland, erfolgreich in Betrieb genommen. Diese hochmoderne Anlage stellt einen wichtigen Meilenstein für das Batterierecycling-Geschäft des Konzerns dar. Es handelt sich um eine der größten kommerziellen Anlagen für Schwarzmasse in Europa mit einer jährlichen Verarbeitungskapazität von bis zu 15.000 Tonnen ausgedienter Lithium-Ionen-Batterien und Produktionsausschüssen. Das entspricht etwa 40.000 Elektroautobatterien pro Jahr.

Batterierecycling gilt als ein Schlüsselfaktor für die zunehmende Unabhängigkeit von primären Rohstoffquellen und die Erfüllung der ehrgeizigen Anforderungen der Richtlinien für die Kreislaufwirtschaft. Die Herstellung von Schwarzmasse ist ein wichtiger Schritt im Batterierecycling-Prozess und basiert auf der mechanischen Behandlung der Batterien. Die produzierte Schwarzmasse enthält große Mengen an Schlüsselmetallen, die zur Herstellung von Kathodenmaterialien (CAM) verwendet werden: Lithium, Nickel, Kobalt und Mangan. Diese wertvollen Metalle können chemisch zurückgewonnen und zur Herstellung neuer Kathodenmaterialien verwendet werden.

„Unsere neue Anlage für Schwarzmasse ist ein weiterer Beweis für unser Engagement in der Batterie- und Recyclingindustrie, die nach wie vor eine der wichtigsten Wachstumschancen in der chemischen Industrie und für BASF Battery Materials darstellt. Sie wird ein Eckpfeiler unseres Angebots für unsere Kunden sein, um die Selbstversorgung mit Rohstoffen zu erhöhen und die EU-Batterieverordnung einzuhalten“, sagte Dr. Daniel Schönfelder, Leiter des Unternehmensbereichs Battery Materials der BASF. „Mit der neuen Schwarzmasse-Anlage stärken wir unsere Position als bevorzugter Recycling-Partner für Kunden entlang der gesamten Wertschöpfungskette des Batterierecyclings in Europa.“

Das Recyclingangebot der BASF in Europa deckt alle Schritte entlang der Wertschöpfungskette des Batterierecyclings ab, von der Sammlung ausgedienter Batterien und Produktionsausschüssen über die Entladung und Demontage bis hin zur Produktion und Veredelung von Schwarzmasse, wobei neben der eigenen Produktionsanlage für Schwarzmasse auch ein Partnernetzwerk zum Einsatz kommt. In Schwarzheide betreibt das Unternehmen außerdem die erste vollautomatische Großproduktionsanlage für Kathodenmaterialien in Europa, eine Prototyp-Metallraffinerie für das Batterierecycling und eines der größten Lager für Schwarzmasse in Europa.

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