gesponsertVerdichter Aus Tradition neu denken: Effiziente Verdichter für künftige Herausforderungen

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Verdichter müssen laufen, klar – aber zugleich maximal effizient sein. Da kann auch ein Unternehmen mit über 160 Jahren Erfahrung nicht stehen bleiben: Aerzen setzt neben innovativen Neuentwicklungen auf Systemkompetenz von der Kläranlage bis zur Wasserstoff-Fabrik.

Verdichter müssen laufen und zugleich maximal effizient sein. Da kann auch ein Unternehmen mit über 160 Jahren Erfahrung nicht stehen bleiben: „Aerzen setzt neben Neuentwicklungen auf Systemkompetenz von der Kläranlage bis zur Wasserstofffabrik“, erklärt Stephan Brand, Director Marketing & Director Turbo Business (re).(Bild:  PROCESS)
Verdichter müssen laufen und zugleich maximal effizient sein. Da kann auch ein Unternehmen mit über 160 Jahren Erfahrung nicht stehen bleiben: „Aerzen setzt neben Neuentwicklungen auf Systemkompetenz von der Kläranlage bis zur Wasserstofffabrik“, erklärt Stephan Brand, Director Marketing & Director Turbo Business (re).
(Bild: PROCESS)

Ob Industrie oder Umwelttechnik, Klärwerk oder Chemieproduktion – kaum eine Anlage kommt ohne Druckluft aus. Kein Wunder, dass Verdichter, Kompressoren und Gebläse zu den vielseitigsten und häufigsten Aggregaten gehören – aber eben auch zu den energiehungrigsten. In der Wasseraufbereitung entfallen etwa 60 bis 80 Prozent des Energiebedarfs auf das Einblasen von Luft in der biologischen Abwasserreinigung. Effiziente und zuverlässige Lösungen sind daher gefragt.

Gar nicht so einfach, wenn die Anwendungen und Prozesse so vielseitig sind: „Tatsächlich ist keine Anlage wie die andere“, erklärt Stephan Brand, Director Marketing & Director Turbo Business beim Kompressorspezialisten Aerzen. „Jeder Prozess hat andere Herausforderungen und Lastgänge.“

Einfach nur einen Verdichter aus dem Katalog auswählen wird also wahrscheinlich nicht reichen, weiß der Experte: „Wir schauen uns genau an, was die Herausforderungen in einer Produktion sind und was der Betreiber wirklich braucht – damit erstellen wir eine Maschinenkonfiguration. Das kann ein Verdichter sein, oder aber eine Kombination von Technologien – etwa ein Turbogebläse und eine Schraubengebläse.“

Das Ergebnis ist häufig eine Lösung nach Maß, die über die bloße Strömungsmaschine hinausgeht. „Das ist es, was wir bei Aerzen unter Systemkompetenz verstehen“, wie Brand betont. Die Herausforderungen sind klar: zuverlässiger Betrieb bei maximaler Effizienz, wissen die Kompressor Experten.

Effiziente Aggregate nach Maß

Hinschauen lohnt sich: Ein älteres Gebläse auszutauschen spart schnell bis zu 30 Prozent Energie ein und hat sich innerhalb von wenigen Jahren amortisiert. Wie das aussehen kann, zeigen etwa die Schraubengebläse der Baureihe Delta Hybrid. Die Drehkolbenverdichter punkten mit außergewöhnlicher Energieeffizienz sowie bedingungsloser Zuverlässigkeit, auf Wunsch auch mit sparsamen IE5-Synchron-Reluktanz-Permanentmagnetantrieb. Die Aggregate (die 2024 in weiteren Baugrößen erhältlich sind) stellen zuverlässig 100 Prozent ölfreie Prozessluft zur Verfügung und arbeiten in einem erweiterte Regelbereich bis zu 1:5 höchst effizient und wirtschaftlich. Energieeinsparungen von bis zu 37  Prozent, verglichen mit herkömmlichen Gebläsen, sind so möglich, erklären die Entwickler.

Möglich wird diese Performance durch eine innovative Verdichterstufe mit neuen, hocheffizienten Schraubenrotor-Profilen und interner Strömungsoptimierung. Dazu kommt ein Direktantrieb mit Energieeffizienzklasse IE4 oder IE5 inklusive integriertem Frequenzumrichter sowie ein smartes Ölsystem. Die Synchron-Reluktanz-Permanentmagnetmotoren bieten auch im Teillastbetrieb oder unter schwierigen Bedingungen eine hohe Effizienz, heißt es bei Aerzen.

Aus Erfahrung zukunftsfit

Wie funktioniert diese beständige Erneuerung bei einem Unternehmen, das seit 1866 Drehkolbengebläse produziert? „Indem wir jeden Tag dazulernen“, erklärt Stefan Brand. „Wir nutzen unsere Erfahrung aus 160 Jahren genauso wie unsere Entwicklungsabteilung und unterstützen Betreiber mit Dienstleistungen von der Planung bis zur Instandhaltung.“

Das öffnet den Kompressorexperten neue Türen, etwa bei Wasserstoffprojekten: Noch auf der Achema gaben Aerzen und die Hamburger Wasserstoffspezialisten HH2E bekannt, bei der geplanten Wasserstoff-Fabrik in Lubmin auf drei VRW 536M Aggregate mit einem Volumenstrom von je ca. 4.700 m³/h sowie einem Enddruck von je 8,0 bar zu setzen.

Grund zum Feiern: Aerzen und HH2E unterzeichneten auf der Achema den Vertrag über die Lieferung von drei Aggregaten zur Wasserstoff-Kompression in Lubmin.(Bild:  Ernhofer/PROCESS)
Grund zum Feiern: Aerzen und HH2E unterzeichneten auf der Achema den Vertrag über die Lieferung von drei Aggregaten zur Wasserstoff-Kompression in Lubmin.
(Bild: Ernhofer/PROCESS)

Dieser Entschluss kommt nicht von ungefähr, wurde der Schraubenverdichter mit dem zugegeben etwas sperrigen Namen doch speziell für Wasserstoff-Anwendungen entwickelt. Das Aggregat vereine dabei die Vorteile eines ölfreien Verdichters (insbesondere keine Verunreinigung des Mediums) mit einem hohen Druckverhältnis (max. 10 bar) und einem hohen Wirkungsgrad auch bei leichten Gasen (wie etwa Wasserstoff oder Helium), wie Brand erklärt.

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