gesponsertKonzentrations- und Durchflussmesstechnik Auf Wunsch: volle Integration in den Prozess

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Für den Messeauftritt auf der Achema hat sich Anton Paar aus Graz ganz der Konzentrations- und Durchflussmesstechnik verschrieben. Das breite Portfolio der Österreicher umfasst Messtechnik- und Analysengeräte für verschiedenste Bereiche.

Martin Apschner, Produktmanager bei Anton Paar: „Wir können aus unseren verschiedenen physikalischen Messprinzipien die aussuchen, die am besten zum Prozess und zum Medium des Kunden passen.“(Bild:  PROCESS)
Martin Apschner, Produktmanager bei Anton Paar: „Wir können aus unseren verschiedenen physikalischen Messprinzipien die aussuchen, die am besten zum Prozess und zum Medium des Kunden passen.“
(Bild: PROCESS)

„Für die Achema haben wir uns heuer entschlossen, die Prozessmesstechnik in den Vordergrund zu stellen“, erklärt Martin Apschner, Produktmanager Process Instrumentation bei Anton Paar.

Die Konzentrationsmessung in Flüssigkeiten ist bei den Grazern Brot- und Buttergeschäft. „Das betreiben wir eigentlich schon seit über 40 Jahren – am Anfang auf Basis der Dichtemessung“, sagt Apschner. Mittlerweile werden verschiedene Messprinzipien und physikalische Grundprinzipien verwendet. Das Portfolio umfasst die Konzentrationsmessung auf Basis von Dichte, Schallgeschwindigkeit und Refraktionsindex.

Coriolis-Messung als logische Ergänzung

Trotz des starken Wettbewerbs ist Anton Paar nun auch in den Markt der Coriolis-Sensoren eingestiegen, die hauptsächlich zur Massendurchflussmessung eingesetzt werden. „Aber auch hier können wir Dichtesignale generieren, mit denen wir dann Konzentrationen bestimmen“, sagt Apschner und erläutert die Entscheidung: „Die Technologie ist für uns eine Ergänzung und kein konkurrierendes Prinzip zur reinen Dichtemessung.“

Der Dichteschwinger ist ein oszillierendes Rohr, der Coriolis-Sensor ist das im Wesentlichen auch. Dies liegt Anton Paar technologisch sehr nahe und ist daher für das Unternehmen eine logische Ergänzung. „Wir haben jetzt nicht den Weg gesucht, eine Technologie neu zu erfinden, sondern kooperieren mit der Firma Oval aus Japan“, erklärt Apschner. Oval ist ein Hersteller von Coriolis- und Massendurchflussmessern der ersten Stunde. Die Oval-Sensoren werden in das firmeneigene Portfolio integriert und mittelfristig auch von Anton Paar produziert. Das Interesse auf der Kundenseite ist groß: „Es wird begrüßt, dass wir auch mit dieser Technologie auf dem Markt sind“, sagt Apschner. Die Portfolio-Erweiterung bietet mehr Wahlmöglichkeiten für die Kunden.

Stetige Weiterentwicklung der Produkte

„Wir stellen uns der Herausforderung, maßgeschneiderte Lösungen zu entwickeln. Fragen wie ,Was ist das Ziel des Prozesses?‘ bzw. ,Was soll gemessen werden?‘ stehen bei jeder Applikationsentwicklung am Anfang. Wir können aus unserem umfangreichen Sensor-Portfolio jenes Messprinzip wählen, welches am besten zum Prozess und zum Medium des Kunden passt“, erklärt Apschner. Dazu gehört auch, dass die Prozessbedingungen betrachtet werden müssen. Das sind Temperaturen und Drücke, oder ob Blasen in der zu messenden Flüssigkeit sind. Denn nicht jedes Messprinzip wird von Blasen beeinflusst. Themen wie Konsistenz des Mediums, z. B. ob es viskos oder belagbildend ist, müssen ebenfalls betrachtet werden. Auch die chemische Beständigkeit muss berücksichtigt werden, d. h. die Sensoren müssen in aggressiven Umgebungen einsetzbar und gegen hochprozentige Säuren oder Basen beständig sein. Auch dies deckt das Portfolio ab.

Als besondere Serviceleistung bietet Anton Paar, basierend auf den zuvor genannten physikalischen Messprinzipien, eine eigene individuelle Formelentwicklung für den Kunden an. Mit den Anforderungen des Kunden an die Messung wird eine Formel entwickelt, welche die Beziehung von der physikalischen gemessenen Größe mit der Konzentration herstellt. Beispielsweise wird der Zusammenhang zwischen der Dichte und Konzentration von Schwefelsäure von 0 Prozent bis 90 Prozent im Labor ermittelt, in den Prozess-Dichtesensor eingespielt, und der Sensor liefert dann den richtigen Konzentrationswert.

Darüber hinaus unterstützt das Unternehmen seine Kunden bei der Integration der Sensoren in den Prozess. „Wir haben kundenspezifische Prozessanlagen im Programm, mit denen wir auch Probenentnahme und -konditionierung bis hin zu Mischprozessen rund um unsere Sensoren automatisiert durchführen können“, erklärt Apschner. Das bedeutet, der Kunde bekommt die volle Integration, sofern er das möchte. Da alle Sensoren wartungsfrei sind, helfen sie dabei, die Kosten des täglichen Betriebs zu reduzieren.

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