Radarsensor Abstand messen unter wiedrigen Bedingungen

Quelle: Pressemitteilung ifm 1 min Lesedauer

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Radar dringt durch, auch wenn Staub oder Dampf die Sicht behindern: Der neue Distanzsensor R1D von IFM arbeitet mit Radartechnologie und kann so den Abstand zu Objekten auch bei widrigen Bedingungen zuverlässig erfassen.

Der neue Radarsensor R1D von IFM misst den Abstand von Objekten bis zu 50 Meter. (Bild:  IFM Electronics GmbH)
Der neue Radarsensor R1D von IFM misst den Abstand von Objekten bis zu 50 Meter.
(Bild: IFM Electronics GmbH)

Da der Sensor mit einem fokussierten Radarstrahl arbeitet, erfasst er auch Objekte mit schlechten Reflexionseigenschaften. Dass er ideal für widrige Bedingungen geeignet ist, liegt auch an der hohen Schutzart IP69K, der Schock- und Vibrationsbeständigkeit sowie dem weiten Arbeitstemperaturbereich von -40 °C bis 80 °C. Der Messbereich des neuen Radarsensors reicht je nach Objekt bis zu 50 Meter. Neben dem Abstand zum Objekt kann gleichzeitig auch die aktuelle Geschwindigkeit relativ zum Sensor ermittelt werden. Die Messergebnisse des Sensors werden über zwei parametrierbare Ausgänge übertragen. Zur Verfügung stehen dabei ein Analogausgang, der auch als Schaltausgang parametriert werden kann, sowie eine digitale IO-Link-Schnittstelle. Die Parametrierung des Sensors erfolgt ausschließlich über die IO-Link-Schnittstelle – idealerweise mit der Software Vision Assistant.

Mit Vision Assistant hat der Anwender zahlreiche Möglichkeiten zur Konfiguration. So werden in der Visualisierung der Software alle erkannten Objekte angezeigt. Der Anwender kann hier sehr einfach die richtigen Objekte auswählen und den Sensor über Filter parametrieren. Die Schaltausgänge können beispielsweise so konfiguriert werden, dass sie bei vorgegebenen Abständen oder Geschwindigkeiten schalten. Die Anwendungsbereiche des neuen R1D liegen überall dort, wo Abstände zuverlässig auch unter schwierigen Bedingungen gemessen werden müssen. Eine typische Anwendung ist die Erfassung von Fahrzeugen wie LKW und Schiffen bei Andockvorgängen an Be- und Entladerampen. Der Radarsensor bestimmt auch die Beladung und Geschwindigkeit von Förderbändern und wird in Waschstraßen eingesetzt, da er robust gegenüber Sprühnebel ist.

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