TDI-Anlage BASF baut weltweit größte einsträngige TDI-Anlagein Europa
BASF will die weltweit größte einsträngige Produktionsanlage für TDI (Toluoldiisocyanat) in Europa zu bauen. Die Planungen für die TDI-Anlage sind bereits angelaufen, zwei Standorte sind in der engeren Wahl.
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Antwerpen/Belgien, Ludwigshafen/Deutschland – BASF wird nach eigener Aussage die weltweit größte einsträngige Produktionsanlage für TDI (Toluoldiisocyanat) in Europa bauen. Die Anlage wird über eine Jahreskapazität von 300.000 Tonnen verfügen und vollständig mit den Produktionsanlagen für die benötigten Vorprodukte integriert sein. Die TDI-Anlage soll an einem der BASF-Verbundstandorte in Antwerpen/Belgien oder in Ludwigshafen/Deutschland angesiedelt werden und ab 2014 produzieren. Die Wahl des Standorts soll in Kürze bekannt gegeben werden.
TDI ist ein wichtiger Ausgangsstoff für die Polyurethane-Industrie. Es wird zu einem großen Teil in der Automobilindustrie (z. B. Sitzpolster und Innenverkleidungen) sowie in der Möbelindustrie (z. B. flexible Schäume für Matratzen, Polsterung oder Holzbeschichtungen) eingesetzt. BASF betreibt bisher TDI-Anlagen in Geismar/USA, Schwarzheide/Deutschland, Yeosu/Südkorea und Caojing/China.
„Wir rechnen in den kommenden Jahren im weltweiten TDI-Markt mit einem Wachstum über dem des Bruttoinlandsprodukts und mit einem deutlichen Beitrag aus Zentral- und Osteuropa, dem Nahen Osten und Afrika. Dieses Wachstum wird getragen vom Trend hin zu verstärkter Urbanisierung und von steigenden Lebensstandards“, sagte Wayne T. Smith, President des BASF-Unternehmensbereichs Polyurethanes. "BASF wird in der Lage sein, die Nachfrage der Kunden durch lokale Produktionen im Weltmaßstab in den wichtigsten Märkten Nordamerika, Europa und Asien, vor allem in China, zu bedienen", ergänzte Dr. Martin Brudermüller, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der BASF SE und verantwortlich für das Geschäftssegment Plastics.
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