Polyamid-Produktion Mehr Cyclohexan für die Polyamid-Produktion

Redakteur: Anke Geipel-Kern

BASF investiert zehn Millionen Euro in Antwerpen und will künftig jährlich 5000 Tonnen mehr Cyclohexan herstellen. Dadurch wird die Rückwärtsintegration der Polyamid-Produktion gestärkt.

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Am Verbundstandort Antwerpen produziert BASF u.a. Polyamid 6. (Bild: BASF)
Am Verbundstandort Antwerpen produziert BASF u.a. Polyamid 6. (Bild: BASF)

BASF erhöht die Kapazität für die Cyclohexan-Oxidation am Verbundstandort Antwerpen um rund 50000 Tonnen pro Jahr. Die Kapazitätserweiterung wird im Zuge von zwei langfristig geplanten Revisionsabstellungen der Anlage durchgeführt und soll 2014 fertig sein. Die Gesamtinvestition beläuft sich auf rund 10 Millionen Euro. „Durch die Erweiterung der Kapazität der Cyclohexan-Oxidation stärken wir die Rückwärtsintegration der Polyamid- Wertschöpfungskette am Verbundstandort Antwerpen. Dadurch sind wir auch weniger abhängig von externen Lieferanten von Cyclohexan-Oxidationsprodukten“, erläutert Hermann Althoff, Leiter der globalen Geschäftseinheit Polyamid und Vorprodukte bei BASF. Aus der Cyclohexan-Oxidation gehen wichtige Ausgangsstoffe für die Produktion von Caprolactam und Adipinsäure hervor, beides Vorprodukte für Polyamid 6 (PA 6) und Polyamid 6.6 (PA 6.6). PA 6 und PA 6.6 werden zur Herstellung von Leichtbauteilen für Automobile, Folien für Lebensmittelverpackungen, Angelschnüren und Fischernetzen oder auch Fasern für Sportbekleidung und Teppiche genutzt.

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