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Füllstandmessung

Zuverlässige Füllstandüberwachung in Schüttgut-Prozessen einfach umgesetzt

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Dieses Signal wird häufig für eine automatische Verriegelung der Befülleinrichtung genutzt, um beispielsweise das Fühlgewicht vor Einschüttung zu schützen. Unterschiedliche Fühlgewichte ermöglichen exakte Füllstandmessungen unabhängig von Dichte oder Körnung des Schüttguts. Das kompakte und robuste Messgerät mit geringem Gewicht liefert unbeeinflusst von Schüttguteigenschaften wie Staub, Feuchtigkeit oder Leitfähigkeit genaue Füllstandmessergebnisse auch bei Prozesstemperaturen bis zu 150 °C.

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Silo- und Behältereinbauten haben keinerlei störenden Einfluss auf die Messung. Die einfache, menügeführte Inbetriebnahme und Vor-Ort-Bedienung über das vierzeilige Klartext-Display machen Molosbob zum idealen Füllstandmessgerät für alle staubförmigen, grob- oder feinkörnigen Schüttgüter wie z.B. Zement, Sand, Kies, Kohle, Pellets, Milchpulver, Zucker, Getreide, Kunststoffgranulat oder Kunststoffpulver. Das Messgerät kann auch in staubexplosionsgefährdeten Bereichen der Kategorie 1/2D eingesetzt werden. Darüber hinaus verhindert die neu entwickelte Sicherheitsschaltung ein Ablaufen des Fühlgewichts in den Siloauslauf.

Hohe Anforderungen an die Sensoren

An die Sensoren für die Füllstandanzeige in Schüttgütern werden schon immer vergleichsweise hohe Anforderungen gestellt. Dabei konkurrieren verschiedene Technologien miteinander. Durch konsequente Weiterentwicklung haben die Molosroto-Füllstandanzeiger eine technische Vielfalt erreicht, die sie für jede Füllstandmessaufgabe in Schüttgütern prädestiniert. Je nach Einsatzort werden die Standard-Füllstandanzeiger für Schüttgüter individuell konfiguriert und exakt an die jeweilige Applikation angepasst. Für hohe Temperaturen, starke Vibrationen, explosionsgefährdete Bereiche oder hohe hygienische Ansprüche werden spezielle Lösungen verwendet.

Zufriedene Kunden in aller Welt setzen diese Füllstandanzeiger häufig als Ergänzung zur kontinuierlichen Füllstandmessung mit Molosbob-Geräten in den Bereichen Lagern und Verarbeiten ein. Dabei müssen feinste Pulver in der chemischen Industrie genauso zuverlässig gemessen werden wie Sand und Kies in der Baustoffindustrie. Um diesem breiten Aufgabenspektrum entsprechen zu können, werden in der Molosroto-Baureihe dreizehn verschiedene Gerätetypen angeboten.

Dazu gehört beispielsweise der Molosroto DF21, der sich durch einen großen Anwendungsbereich auszeichnet. Der Molosroto DF23 hat eine verstärkte Flügelwelle und ist dadurch noch robuster als der DF21. Auf einen Leermelder in großen Silos wirken erhebliche Kräfte ein, die bei vielen anderen Sensoren ein zusätzlich anzubringendes Schutzdach innerhalb des Silos erforderlich machen. Nicht so beim Molosroto DF25, der mit einem abwinkelten Ausleger, einem Stützrohr aus Edelstahl, Verstärkungsrippen und einem soliden Flansch den Leerstand auch in sehr großen Silos ohne zusätzliche Schutzmaßnahmen zuverlässig überwacht.

Mit den Optionen Schüttgut-Temperatur und Behälter-Druck lässt sich das Molosroto-Messgerät exakt an die jeweiligen Prozessbedingungen anpassen. Die Molosroto-Sensoren basieren auf dem mechanischen Rotations-Prinzip. Dabei rotiert ein motorbetriebener Messflügel kontinuierlich mit standardmäßig einer Umdrehung pro Minute. Das steigende Schüttgut in Silo oder Behälter bedeckt den Messflügel, blockiert diesen somit und erzeugt ein Reaktionsmoment. Dieses Reaktionsmoment dreht den drehbar gelagerten Motor aus seiner Endlage und betätigt mittels eines Schaltarms den Signal-Schalter. Ein zweiter Schalter schaltet verzögert den Motor aus. Wenn der Füllstand wieder sinkt und der Messflügel frei wird, dann bewegt eine Feder den Motor in seine ursprüngliche Endlage zurück. Dabei wird der Motor eingeschaltet und das Ausgangssignal umgeschaltet. Der Messflügel rotiert wieder kontinuierlich.

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