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Füllstandmessung Zuverlässige Füllstandüberwachung in Schüttgut-Prozessen einfach umgesetzt

Autor / Redakteur: Frank Rupp / Sabine Mühlenkamp

Viele Kunden haben den Wunsch eine einfache und zuverlässige Füllstandüberwachung für ihre Schüttgut-Prozesse zu finden. In der Praxis ist dies jedoch nicht immer einfach umzusetzen. Ein neues Traumpaar erfüllt dank einfachster Installation und fehlerfreiem Dauerbetrieb auch bei wechselnden Schüttgütern oder Prozessbedingungen diesen Kundenwunsch.

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Die beiden Füllstandmessgeräte messen und überwachen den Füllstand in einem Silo für Kunststoffgranulat.
Die beiden Füllstandmessgeräte messen und überwachen den Füllstand in einem Silo für Kunststoffgranulat.
(Bild: Mollet)

Natürlich versprechen alle anderen Technologien auch, den Kundenwunsch nach einer einfachen und zuverlässigen Füllstandüberwachung zu erfüllen. Die Realität sieht allerdings ganz anders aus. Schon bei der Inbetriebnahme treten insbesondere bei den frei strahlenden Technologien wie Radar oder Ultraschall häufig Probleme mit unerwünschten Reflexionen auf, die das Messergebnis erheblich beeinträchtigen. Komplizierte Software-Algorithmen sollen helfen, diese Probleme wieder in den Griff zu bekommen. Ändern sich die Prozess-Bedingungen oder wird ein anderes Schüttgut in das Silo eingefüllt, ergeben sich oft die nächsten Schwierigkeiten. Die Messgeräte müssen in diesen Fällen nicht selten aufwändig neu parametriert werden, um wieder ein richtiges Messergebnis erzielen zu können.

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In allen Branchen, in denen Schüttgüter beispielsweise aus den Bereichen Lebensmittel, Baustoffe, Kunststoffe oder Tierfutter verarbeitet werden, sind heutzutage die meisten Verarbeitungsprozesse automatisiert, um die Wirtschaftlichkeit der Produktion zu erhöhen. Dafür sind eine automatische Erfassung der Füllstände und eine Siloüberfüllsicherung für die Schüttgüter in Silos oder Trichtern unabdingbar.

Wahl des richtigen Füllstandmessgerätes ist schwierig

Insbesondere bei Schüttgütern gilt es bei der Auswahl des richtigen Füllstandmessgerätes zahlreiche Aspekte zu berücksichtigen. Erfordert mein Produktionsprozess eine kontinuierliche Füllstandmessung oder ist eine Voll-, Leer- und Bedarfs-Meldung ausreichend? Wie sieht die konkrete Einbausituation aus und welche Kräfte wirken auf mein Messgerät? Wie ist die Beschaffenheit meines Schüttguts beispielsweise in Bezug auf Dichte, Leitfähigkeit, Anbackungen, Schüttkegelbildung, Staubentwicklung und Körnung? Unter welchen Prozessbedingungen z.B. Temperatur, Druck, Feuchtigkeit oder Hygienestandards muss das Messgerät arbeiten? Befindet sich die Messstelle in einem explosionsgefährdeten Bereich und welche Zulassungen muss der Sensor haben, damit er dort auch eingesetzt werden darf?

Es erfordert viel Erfahrung oder kompetente Beratung, um für die jeweilige Applikation das passende Messgerät zu finden. Es gibt keine Patentrezepte, aber das Traumpaar Molosbob und Molosroto kommt dem Kundenwunsch nach einer zuverlässigen Universallösung für Schüttgutanwendungen schon sehr nahe. Diese präzisen und zuverlässigen Füllstandsensoren von Mollet bringen in allen Bereichen der Prozesskette die erforderliche Messgenauigkeit, können individuell konfiguriert und exakt an die jeweilige Applikation angepasst werden.

Füllstand per Lot ermitteln

In allen Schüttgut-Anwendungen ermöglicht das neue Lot-System Molosbob eine zuverlässige, kontinuierliche Füllstandmessung bis zu einer Messhöhe von 42 m. Einfachste Installation und ein fehlerfreier Dauerbetrieb auch bei wechselnden Schüttgütern oder sich ändernden Prozessbedingungen zeichnen dieses Messgerät aus. Dabei handelt es sich um ein elektromechanisches Messprinzip, bei dem ein Fühlgewicht an einem Stahlband in das Silo oder den Behälter hinabgelassen wird. Beim Auftreffen des Gewichts auf die Schüttgutoberfläche lässt die Zugkraft am Messband nach.

Die reduzierte Zugkraft wird von der Elektronik des Molosbob LF20 sofort erkannt und das Ablassen des Gewichts wird gestoppt. Proportional zur gemessenen Distanz mit einer Genauigkeit von ±2,5 cm wird daraufhin ein 4...20 mA-Messsignal ausgegeben und das Fühlgewicht fährt zurück in die obere Endlage. Bis zum nächsten Messzyklus bleibt der ermittelte Messwert erhalten. Über maximal vier frei programmierbare Relais, die für Zählimpulse auch als Optokopplerausgang verfügbar sind, können wichtige Zusatzinformationen z.B. „Messung aktiv“ ausgegeben werden.

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