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Radargestütztes Monitoring-System in der Kiesgewinnung Zustandsüberwachung für Fördergurtsysteme

Quelle: Pressemitteilung

Mit der Einführung eines neuen Monitoring-Systems geht Continental einen weiteren Schritt in Richtung vorausschauende Wartung und Zustandsüberwachung in der Fördergurttechnik. Das System basiert auf 2D-Radartechnik und misst den Materialfluss auf dem Fördergurt. Es kann in fast allen Industrien eingesetzt werden, in denen Fördergurtanlagen betrieben werden – beispielsweise in der Kiesgewinnung.

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Mit Hilfe von 2D-Radar und Ultraschalltechnologien tastet Conti Load Sense das Material und den Fördergurt aus verschiedenen Winkeln ab.
Mit Hilfe von 2D-Radar und Ultraschalltechnologien tastet Conti Load Sense das Material und den Fördergurt aus verschiedenen Winkeln ab.
(Bild: Continental)

Im Kieswerk der August Oppermann Kiesgewinnungs- und Vertriebs-GmbH in Northeim (Deutschland) hängt die Gewinnung des Materials stark von der individuellen Beladung des Gurts durch die einzelnen Mitarbeiter ab. Dank der Volumenmessung mit dem radarbasierten Überwachungssystem Conti Load Sense können Kieswerkbetreiber den so genannten Tiefengreifer jetzt noch effizienter einsetzen. Dies erhöht die Produktion um bis zu 100.000 Tonnen pro Jahr. Darüber hinaus kann Conti Load Sense mit der Conti Cloud verbunden werden. So können die erfassten Daten über einen Webservice oder das Conti+ Online-Service-Portal und die dazugehörige Conti+ App für den Endkunden visuell ansprechend aufbereitet werden.

Abtasten des Fördergurtes

Wie viele andere Branchen auch, steht die Kiesindustrie vor der Herausforderung, Material effizienter, zuverlässiger und umweltfreundlicher zu gewinnen und zu verarbeiten. Hier kommen nicht nur die hochwertigen und robusten Fördergurte von Continental ins Spiel, sondern auch die zugehörige Ausrüstung und Servicetools − insbesondere digitale Komponenten, die den Förderprozess und das Material umfassend überwachen.

Und so funktioniert es: Mit Hilfe von 2D-Radar (Radio Detection and Ranging: funkgestützte Ortungs- und Abstandsmessung) und Ultraschalltechnologien tastet das System das Material und den Fördergurt aus verschiedenen Winkeln ab, um die Position der Ladung und des Gurts zu bestimmen. Auf diese Weise kann das Volumen des Transportguts genau berechnet werden. „Die Gefahr, dass vom Fördergurt etwas herunterfällt, wird durch die Überwachung der Bandkantenposition im Verhältnis zum Profil des Materials minimiert. Das Radarsystem überwacht den Lastschwerpunkt auf dem Gurt sowie die Lastverteilung entlang der gesamten Förderstrecke rund um die Uhr“, erklärt Patrick Raffler, verantwortlich für digitale Lösungen für die Förderindustrie bei Continental. „Die Datenkorrelation wird zur Berechnung des Volumenstroms und zur Überwachung von Nach- und Schieflauf des Gurts verwendet. Mit der Bestimmung der Gurtgeschwindigkeit können wir die Position des Gurts und der Last entlang der gesamten Förderstrecke verfolgen.“

Effizienteres Arbeiten im Kieswerk

Auf Grundlage dieser präzisen Informationen können die Betreiber von Stein-, Sand- oder Kiesgruben ihre Produktivität messbar steigern. „Die Anlagen können durch die automatische Materialerkennung wirtschaftlicher betrieben werden. Da der Radarsensor Abweichungen meldet, bevor Verluste entstehen, können Folgekosten verhindert werden“, sagt Raffler. Außerdem erfordert der Radarsensor im Vergleich zu bisher verwendeten Technologien wie Laser oder Bandwaagen weniger Wartung und ist unempfindlicher gegenüber äußeren Einflüssen wie Staub, Regen und Vibrationen, welche die Messergebnisse negativ beeinflussen könnten.

Auch in anderen Anwendungen kann Conti Load Sense in Kombination mit weiteren Sensoren zur Leistungsüberwachung und Dickenmessung eingesetzt werden, beispielsweise um in der Rohstoffförderindustrie Schüttgutmengen zu messen, die Haltbarkeit von Fördergurten zu überprüfen, die Lebensdauer des Fördergurts zu prognostizieren und Energie sowie Kosten zu sparen. Das neue System kann auch problemlos in bestehende Anlagen integriert werden.

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