Beton Zügiger Ausbau der Pyhrn Autobahn dank Betonzusatzmittel von BASF

Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Tobias Hüser

Die Betonzusatzmittel der BASF-Marke Master Builders Solution sind derzeit bei Bauarbeiten in Österreich im Einsatz. Durch Betonoptimierungen tragen die Hochleistungsfließmittel und Luftporenbildner dazu bei, dass phasenweise bis zu 2100 m3 Beton innerhalb von 24 Stunden in eine Autobahnbrücke und einen Autobahntunnel eingebaut werden.

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Ausbau der Phyrn Autobahn in Österreich.
Ausbau der Phyrn Autobahn in Österreich.
(Bild: BASF)

Pyhrn/Österreich – Die österreichische Autobahnen- und Schnellstraßen-Finanzierungs-Aktiengesellschaft (ASFINAG) hat 2004 mit dem Ausbau der 230 km langen Pyhrn Autobahn begonnen, einer der wichtigsten Nord-Süd-Achsen in Österreich. 2019 soll das Projekt abgeschlossen sein.

Wichtige Meilensteine waren dabei der Bau einer zweiten Röhre für den 5,5 km langen Bosrucktunnel, der Spital am Pyhrn (Oberösterreich) mit Liezen (Steiermark) verbindet, sowie die derzeit durchgeführte Erweiterung der Steyrbrücke im Bereich der Tunnelkette Klaus im Bezirk Kirchdorf an der Krems. Zum Gelingen beider Projekte haben die Betonzusatzmittel von Master Builders Solutions wesentlich beigetragen: Sie ermöglichten den reibungslosen und vor allem zügigen Ablauf der Betonarbeiten.

Der Bosrucktunnel wurde aus Sicherheitsgründen um eine zweite Röhre erweitert, die seit Oktober 2014 befahrbar ist. Für den Erfolg des Projekts spielten die Hochleistungsfließmittel Master Glenium Sky 553 und 555 sowie ein Luftporenbildner aus der Master Air 9000-Reihe eine wesentliche Rolle: Insgesamt wurden 300 000 m3 Frischbeton für Tunnelauskleidung und Fahrbahndecke benötigt: „Das war mit besonderen logistischen Herausforderungen verbunden“, so Eric Bauer, verantwortlich für den Bereich Betonentwicklung bei der Bernegger Gruppe, die den Beton für das Projekt geliefert hat.

300 Betonmischerfahrzeuge in 24 Stunden

„In bestimmten Bauphasen waren innerhalb von 24 Stunden bis zu 2100 m3 Beton zu liefern und einzubauen – das entspricht dem Inhalt von rund 300 Betonmischerfahrzeugen. Ein solcher Zeitplan konnte nur mit einem optimierten Beton eingehalten werden.“ Dieser sollte bis zu einer Stunde nach der Herstellung die Konsistenzklasse F52 beziehungsweise F59 aufweisen – und das bei den unterschiedlichsten Außentemperaturen. Möglich wurde dies mit Master Glenium Sky 553, das auch alle weiteren betontechnologischen Vorgaben erfüllte. Dazu gehörten zum Beispiel ein Wasser/Zement-Wert von maximal 0,5 sowie der erhöhte Widerstand gegen Sulfat im Wasser der Tunnelwände, das die Betondauerhaftigkeit langfristig schädigen kann.

Für die Fahrbahn des Tunnels wurde neben Master Glenium Sky 553 auch ein Luftporenbildner aus der Master Air 9000-Reihe verwendet. Er stellt sicher, dass der Fahrbahnbeton frost- und tausalzbeständig ist, was besonders an den Einfahrten wichtig für die Dauerhaftigkeit der Straße ist: Dort besteht eine erhöhte Glatteisgefahr, weswegen hier im Winter vermehrt Tausalz gestreut wird.

Wirtschaftlich und nachhaltig

Für das zweite Tragwerk und die Pfeiler der Steyrbrücke wurden 6000 m3 Beton geliefert. Dabei waren sowohl die Wirtschaftlichkeit als auch die Nachhaltigkeit wesentliche Kriterien: So sollte der Gehalt an Bindemitteln, deren Herstellung wesentlich die CO2–Bilanz des Bauwerkes bestimmt, möglichst gering sein. Dank Master Glenium Sky 555 konnte auch mit optimiertem Bindemittelgehalt ein Frischbeton hergestellt werden, der eine hohe Konsistenz bei niedrigem Wassergehalt aufweist und somit den vorgegebenen Wasser/Zement-Wert problemlos erreichte.

Zudem stellte Master Glenium Sky 555 die gewünschte Konsistenz des Frischbetons über einen langen Zeitraum sicher, was gute Verarbeitbarkeit und sicheres Verdichten des Betons auf der Baustelle gewährleistete. Dies ist entscheidend für die Dauerhaftigkeit des Betons. Für die Fahrbahn der Steyrbrücke wurde wie beim Bosrucktunnel ein Luftporenbildner der Master Air 9000-Reihe genutzt.

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