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Untenentleerzentrifuge

Zentrifuge für die Kandisproduktion

| Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Tobias Hüser

Die Raffinerie Tirlemontoise suchte nach einer neuen Zentrifugen-Lösung für den Waschvorgang bei der Kandisproduktion. Bei dem Sondermaschinenbauer Heinkel wurde man fündig.

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Heinkel Zentrifuge Typ V 1250 BC, produktberührte Teile aus Werkstoff Edelstahl (1.4571)
Heinkel Zentrifuge Typ V 1250 BC, produktberührte Teile aus Werkstoff Edelstahl (1.4571)
(Bild: Heinkel)

Für die Herstellung von Kandiszucker hatte die Raffinerie Tirlemontoise zwei Zentrifugen im Einsatz, die gleich aus mehreren Gründen eines Ersatzes bedurften: Installiert auf engstem Raum, waren die beiden Maschinen nur manuell zu bedienen. Die Befüllung erfolgte aus einem gemeinsamen Trog heraus, der lediglich die Menge Kandis für je eine der beiden Zentrifugen fasste. Die Hauptaufgabe der Zentrifuge besteht im Waschen der Kandiskristalle bzw. dem Abschleudern der anhaftenden Zuckerlösung.

Heinkel ersetzte die veraltete Technik durch eine vollautomatisch arbeitende Untenentleerzentrifuge des Typs V 1250 BC mit Vollflächenausräumer. Die Beschickung erfolgt nun mittels einer geschlossenen Füllvorrichtung. Zur Installation der Zentrifuge tauschte Heinkel bestehenden Rohrleitungen unter Beachtung der bestehenden Vorgaben der Lebensmittelindustrie durch neue aus. Die Ingenieure berücksichtigten die räumlichen Gegebenheiten und führten das Gehäuse in kleinerer Bauweise aus, so dass auch bei einer Deckenhöhe von nur 2,60 m Wartungsarbeiten durchgeführt werden können. Eingebunden in den Prozessablauf der Kandisproduktion, gewährleistet die automatische Betriebsweise der Zentrifuge nun konstante Betriebsbedingungen. Vollautomatisch erfolgt zudem der Reinigungsprozess mittels CIP-System.

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