MSR/Automatisierung Zeichen setzen

Redakteur: Redaktion PROCESS

Der Winter kann kommen - zumindest für die deutschen Skispringer. Nach dem Matten-Training im Sommer wird es langsam wieder Zeit für die ersten Schnee-Sprünge. Dass dabei alles stimmt, dafür sorgen u.a. Messgeräte von Testo, die der Deutsche Skiverband zur optimalen Vorbereitung beim Skispringen nutzt.

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Der Winter kann kommen - zumindest für die deutschen Skispringer. Nach dem Matten-Training im Sommer wird es langsam wieder Zeit für die ersten Schnee-Sprünge. Dass dabei alles stimmt, dafür sorgen u.a. Messgeräte von Testo, die der Deutsche Skiverband zur optimalen Vorbereitung beim Skispringen nutzt.

Entsprechend wählten die Mess-technik-Spezialisten aus dem Schwarzwald mit der Hochfirstschanze in Titisee Neustadt eine ausgefallene Örtlichkeit, um ihre neue Messgeräte-Generation zu präsentieren. Vorstandsvorsitzender Burkart Knospe ist sich sicher, „dass die neuen Produktserien einen Markstein in der portablen Messtechnik darstellen“. Ob zum Messen von Temperatur, Feuchte oder Strömung, die neuen Messgeräte, für die rund zwei Jahre Entwicklungszeit ins Land gingen, haben auch dem Anwender in den Prozessindustrien einiges zu bieten. Ein Haupt-Feature ist dabei die Messdatenübertragung per Funk. Auf zwei Geräte soll im Folgenden näher eingegangen werden.

Ein 2-Kanal-Messgerät für die Differenztemperatur-Messung mit schnellen Thermoelement-Fühlern ist der Typ 922. Typische Einsatzgebiete sind die Bereiche Heizung, Lüftung, Klima und Kälte. Selbst rauen Umgebungsbedingungen im Indoor- und Outdoor-Einsatz hält das Messgerät durch die robuste und wasserdichte Schutzhülle stand. Für Messungen in Umgebungen mit schlechten Lichtverhältnissen kann das Gerätedisplay beleuchtet werden. Der große Messbereich von -50 bis +1000 °C und die Anschlussmöglichkeit einer umfangreichen Fühlerpalette von schnellen Luftfühlern, Tauch-/Einstechfühlern und Oberflächenfühlern machen das Messgerät zu einem universell einsetzbaren Thermometer.

Schnelle Messung

Für Oberflächenmessungen zeichnet sich der in unterschiedlichen Bauformen verfügbare patentierte Kreuzbandfühler aus. Der Kreuzband-Messkopf mit federndem Thermoelementband passt sich auch nicht planen Oberflächen an. In wenigen Sekunden nimmt das Kreuzband die tatsächliche Temperatur des Messobjekts an und verhilft somit zu schnellen Messungen. Neben den Fühlern mit Leitungsanschluss kommuniziert das Gerät 922 bei Nachrüstung mit dem Funkmodul auch mit kabellosen Fühlern. Die Vorteile der fehlenden Leitung können auf Entfernungen bis zu 20 Metern genutzt werden. Die Funkfühler sind gleichermaßen als Oberflächen-, Luft- und Tauch-/Einstechfühler verfügbar. Das Gerät kann mit jeweils einem Funkfühler kommunizieren. Mit den beiden fest angeschlossenen Fühlern wird es mit Funkfühler auf ein 3-Kanal-Messgerät erweitert.

Feuchteverlauf aufzeichnen

Der Typ 635-2 ist ein Messgerät zur Messung der Luftfeuchte, Materialausgleichsfeuchte und zur Messung des Drucktaupunkts in Druckluftsystemen. Mit dem Gerätespeicher können Feuchteverläufe aufgezeichnet (bis zu 10 000 Messwerte) und mit ComSoft grafisch/tabellarisch analysiert werden. Kabellos mit Messdatenübertragung per Funk, können bis zu drei Temperatur- oder Feuchtefühler angezeigt werden. Wählbare Nutzerprofile, z.B. eine auf die Anwendung abgestimmte Belegung der Funktionstasten und Menüführung ermöglichen eine intuitive Bedienung. Die Materialfeuchte kann aufgrund der Materialausgleichfeuchte direkt angezeigt werden.

Hierzu können in ComSoft Kennlinien für verschiedenen Materialen hinterlegt und ins Messgerät übertragen werden. Zur Analyse der Feuchtigkeit an Decken und Wänden zeigt das Gerät direkt den Taupunkt der Luft und die Oberflächentemperatur der Wand an. Zur Überprüfung des Drucktaupunkts in Druckluftsystemen stehen Fühler bis -60 °C tpd zur Verfügung. Der von Testo selbst entwickelte Feuchte-Sensor zeichnet sich durch Präzision, Langzeitstabilität, Temperaturbeständigkeit und Robustheit aus.Soweit nur eine kleine Auswahl aus der neuen Messgeräte-Generation. Eins ist sicher: Anwender aus der Prozesstechnik müssen nicht erst auf den Winter warten, um sich von den Stärken der „Neuen“ zu überzeugen.

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