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Näher an den asiatischen Märkten Yara nimmt erste modulare Ammoniak-Anlage in Betrieb

Redakteur: Alexander Stark

Yara hat die erste modulare Ammoniak-Anlage der Welt in Australien in Betrieb genommen. Die Anlage, deren gesamte Kapazität in der Region Pilbara abgenommen wird, soll die lokalen Eisenminen versorgen.

Nach Fertigstellung ist eine jährliche Produktion von 330.300 Tonnen Ammoniumnitrat vorgesehen.
Nach Fertigstellung ist eine jährliche Produktion von 330.300 Tonnen Ammoniumnitrat vorgesehen.
(Source: Sebastian Braum/ Yara)

Oslo/Norwegen — Derzeit durchläuft die Anlage die Inbetriebnahmungsphase und soll bis Ende 2016 produktionsbereit sein. Yara International und Orica haben das Projekt im Rahmen eines Joint-Ventures umgesetzt. Nach Fertigstellung ist eine jährliche Produktion von 330.000 t Ammoniumnitrat vorgesehen. Der neue Produktionsstandort ist mit den bestehenden Düngemittelanlagen von Yara in der Region vernetzt. Von dort aus exportiert das Unternehmen 800.000 t Ammoniak im Jahr.

„Die Entscheidung weiter Bereiche in der Ammoniakproduktion abzudecken spiegeln unsere langfristige Planung in Pilbara und ganz Australien wieder. Eine wichtige Rolle spielt dabei die unmittelbare Nähe zu den asiatischen Abnehmermärkten“, so Yara International President und CEP Svein Tore Holsether. „Wir nutzen Gas aus West-Australien, um ein hochwertiges Produkt wie Ammoniak zu gewinnen, um im nächsten Schritt ein unverzichtbares Endprodukt für den Bergbau und für Baumaßnahmen herzustellen“.

Im Rahmen des Joint-Venture wird Yara die Anlage betreiben, während Orica sich um die Vermarktung und den Vertrieb des Produktes kümmert. Der Produktionsbetrieb ist der erste seiner Art, der in modularer Bauweise errichtet wird, wobei die wichtigsten Teile im Ausland gefertigt und vor Ort installiert werden.

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