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ChemCologne-Kooperationstag Wo Startups und Chemieunternehmen zusammenkommen

| Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Tobias Hüser

Unter dem Titel „Startup trifft Chemieindustrie – Neue, digitale Geschäftsmodelle“ fand der 16. ChemCologne-Kooperationstag statt. Zahlreiche Besucher kamen an die Universität zu Köln. In einer Startup-Session berichteten die Jungunternehmen über ihre Geschäftsideen. Vertreter der Chemieindustrie zeigten ihre digitalen Ansätze im Unternehmen auf.

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Die Teilnehmer des Kooperationstag diskutierten über das nächste große Ding der chemischen Industrie - die Digitalisierung.
Die Teilnehmer des Kooperationstag diskutierten über das nächste große Ding der chemischen Industrie - die Digitalisierung.
(Bild: Chem Cologne)

Köln – Einmal im Jahr organisiert ChemCologne den Kooperationstag an einer Hochschule in der Region. Erstmalig stand das Thema Digitalisierung im Mittelpunkt. „Das neue Konzept ist voll aufgegangen. Die Vernetzung von jungen Startups aus der digitalen Szene mit den etablierten Chemieunternehmen hat sehr gut funktioniert. Das wollen wir auch zukünftig fördern“, betont ChemCologne-Geschäftsführer Daniel Wauben.

Marius Mülder, Geschäftsführer von Tagxter, übernahm den ersten Vortrag. Sein Startup, am Gateway der Universität zu Köln gegründet, erstellt digitale Chemiepark-Guides. Mülder referierte über Einsatzmöglichkeiten und Vorteile der Technik. „Wir sind bereits mit einigen Betreibern von Chemiegeländen im Gespräch. „Wir haben hier viele neue Kontakte knüpfen können“, freute sich Mülder. Neben Tagxter berichteten mit Athion, Rise technologies, Enerthing und Pinpools weitere Startups über ihre innovativen Geschäftsmodelle.

Im zweiten Teil der Veranstaltung kamen die Vertreter der etablierten Chemieunternehmen aus dem Rheinland zu Wort. Karsten Malsch, Program Lead Digital bei Covestro, benannte drei Horizonte, entlang derer die Digitalisierung sein Unternehmen beeinflusst: „Prozesse, Schnittstellen zu Kunden und Lieferanten und innovative Geschäftsmodelle. Überall sind wir auch offen für Impulse von außen. Gerade Startups bieten hier oft interessante Lösungsansätze an“, lautete sein Fazit. Zuvor präsentierten Sprecher von Ineos Köln, Evonik Digital und Shell Rheinland Raffinerie, wie ihre Unternehmen mit den digitalen Einflüssen und Herausforderungen umgehen.

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