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Flüssigkeitsdosierung

Wo maßgeschneiderte System- und Package-Lösungen überzeugen

| Redakteur: Gerd Kielburger

Wachstumspotenzial für Pumpenhersteller in der Prozess- und Pharmaindustrie – Auf der Achema werden die Anbieter von Pumpen wieder in Hundertschaften auftreten. Neben den wenigen großen Playern der Branche wird sich hier eine Vielzahl von Mittelständlern präsentieren. Und darunter findet sich eine Reihe hoch spezialisierter Marktführer: Hidden Champions wie z.B. Lewa mit einem Exportanteil von knapp 90 % und der Kernkompetenz als Lösungsanbieter.

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Weltpremiere feiert die Lewa Triplex G3M auf der Achema.
Weltpremiere feiert die Lewa Triplex G3M auf der Achema.
(Bild: Lewa; C Osterland - Fotolia.com_ [M]-Anetzberger )

Dosier- und Prozesspumpen, Dosieranlagen und komplette Systeme für die Flüssigkeitsdosierung: Das ist das Angebot von Lewa. Klingt nicht spektakulär; das gilt eher für das Einsatzspektrum: Die Pumpen müssen ihre Hochseetauglichkeit auf Ölplattformen unter Beweis stellen und auch bei Temperaturen von 250 °C zuverlässig funktionieren. Aggressive Chemikalien schrecken die Lewa-Techniker so wenig wie die Forderung, hoch sterile Medien keimfrei zu halten. Nebenbei sollen sie über Jahre hinweg rund um die Uhr zuverlässig ihren Dienst verrichten.

Plant ein Chemieunternehmen eine neue Produktionsanlage mit umweltgefährdenden, giftigen oder explosiven Flüssigkeiten, womöglich noch unter hohen Drücken und Temperaturen, geht fast immer auch eine Anfrage nach Leonberg. Das gleiche gilt, wird eine neue Ölbohrinsel auf hoher See geplant. Auch dann kontaktieren viele Planer die Adresse nahe Stuttgart. „Besonders stolz sind wir darauf, dass wir aufgrund unserer internationalen Aufstellung in vielen Regionen weltweit beauftragt wurden“, so der Geschäftsführer Stefan Glasmeyer.

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Wachstumspotenziale in der Prozess- und Pharmaindustrie

2014 war für die Lewa-Gruppe hinsichtlich Umsatz und Ergebnis ein sehr erfolgreiches Jahr – und das soll trotz des sich abkühlenden Marktes und des fallenden Ölpreises auch 2015 so bleiben. Der Exportanteil von fast 90 % demonstriert eindrucksvoll die internationale Ausrichtung des Herstellers. Dennoch sieht er noch weitere Wachstumspotenziale auf den internationalen Märkten. Angestrebt wird deshalb eine weltweite Verfügbarkeit von Monteuren, Service-Ingenieuren und zertifizierten Service Centern.

Services weltweit auf einem hohen Niveau zur Verfügung zu stellen ist natürlich nicht trivial, wie Glasmeyer betont: „Das ist hohe Kunst, weil die Anlagen unserer Kunden zum Teil sehr komplex sind. Große Prozesspumpen vor Ort auf Offshore-Plattformen zu warten, dazu braucht man viel Erfahrung. Ausfallzeiten akzeptiert kein Kunde.“ 2014 entwickelte sich für Lewa der Umsatz mit Services im deutlich zweistelligen Bereich.

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