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Dossier Klimaforschung Wissenschaftler schlagen Alarm in Sachen Klima

| Autor / Redakteur: Marc Platthaus / Matthias Back

Im französischen Le Bourget startet am 30. November die UN-Klimakonferenz. Mehr als 20.000 Teilnehmer diskutieren bis zum 11. Dezember darüber, wie eine neue Klimaschutz-Vereinbarung in Nachfolge des Kyoto-Protokolls aussehen muss. Wir haben in unserem Dossier einige aktuelle Ergebnisse zur Klimaforschung zusammengestellt.

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Viele Experten machen die Klimaerwärmung für die derzeitigen, drastischen Wetterereignisse wie Dürren verantwortlich.
Viele Experten machen die Klimaerwärmung für die derzeitigen, drastischen Wetterereignisse wie Dürren verantwortlich.
(Bild: © f9photos - Fotolia)

Überschwemmungen, Dürreperioden oder Wirbelstürme – die Zahl außergewöhnlicher Wetterereignisse hat in den vergangenen Jahren drastisch zugenommen. Das Klima steht Kopf und viele Experten fordern jetzt eine Kehrwende in Sachen Klimapolitik. Auf der 21. UN-Klimakonferenz in Paris wollen nun Vertreter von über 190 Ländern eine Nachfolgeregelung des Kyoto-Protokolls verabschieden. Was Wissenschaftler derzeit in Sachen Klima umtreibt, präsentieren wir anhand einiger Beispielen in unserem Dossier Klimaforschung.

Das Positionspapier des Deutschen Klima-Konsortium (DKK) stellt drei Thesen zum aktuellen Stand der Klimaforschung auf:

Nicht nur wir Menschen sind für Treibhausgase verantwortlich. Auch Flechten, Moose und Cyanobakterien produzieren diese Atmosphärenkiller:

Auch in den Ozeanen ist der Klimawandel zu beobachten. Eine internationale Studie beschreibt die Veränderungen der Weltmeere:

Die Eisdecke der Arktis ist ein Indikator für die Klimaerwärmung. Wie hat sich diese in den vergangenen Jahren entwickelt:

Welche Rolle spielt in den Ozeanen produziertes Isopren beim Klimawandel:

Wie hat sich das Klima der Arktis verändert? Anhand von Eisen-Mangan-Krusten kann die Klimageschichte nachvollzogen werden:

Arktischer Ozean und Treibhausgas Methan – Welche Beziehung besteht zwischen diesen:

Eine interdisziplinäre Studie zeigt, wie stark Meeresströmungen den Methanabbau beeinflussen.

Das Auftauen des Permafrostboden in der Arktis und den subarktischen Gebieten wird vermutlich über Jahrzehnte hinweg kontinuierlich beträchtliche Mengen von Treibhausgasen freisetzen:

* Der Autor ist Chefredakteur unserer Schwestermarke LABORPRAXIS. E-Mail: marc.platthaus@vogel.de

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