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Zerstäubungssysteme Wirkungsvolle Staubreduzierung mit Nebelschleiern und -wänden

Quelle: Pressemitteilung

Bei der Verarbeitung, der Lagerung und dem Umschlag von Schüttgütern sowie beim Recyclen entsteht immer Staub. Dieser führt zu enormen Beeinträchtigungen. Feinste Nebelpartikel binden Staub und schützen Mensch, Umwelt und Anlagen.

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Durch die Benebelung des Materials während des Shreddervorgangs wird die Staubentwicklung weitgehendst vermieden.
Durch die Benebelung des Materials während des Shreddervorgangs wird die Staubentwicklung weitgehendst vermieden.
(Bild: Nebolex)

Voraussetzung für eine wirkungsvolle Staubbekämpfung ist die Tatsache, dass Staubpartikel eine Affinität zur Anlagerung an feine Wassertropfen zeigen und dies genutzt werden kann, um im Material oder Fördergut vorhandenen Staub zu binden. Das kann allerdings nur funktionieren, wenn das Wasser mit einer ausreichend großen Oberfläche zur Verfügung gestellt wird. Beim Nebolex-System wird das Wasser in selbstansaugenden Sprühnebelköpfen in feine Tröpfchen zerrissen. Aus Wassertropfen werden dadurch kleinste Nebelpartikel.

Geringer Wasserverbrauch und effektive Staubbindung

Durch die vielfache Vergrößerung der Wasseroberfläche ist mit einem sehr geringen Wasserverbrauch eine effektive Staubbindung erzielbar. Der Wassereintrag ins fallende Material beträgt lediglich 1-5 Promille je nach verarbeitetem Material und Staubentstehung. Dies ist auch für die weitere Verarbeitung des Materials von enormer Wichtigkeit. Somit ist es möglich, mit einem sehr geringen Wassereintrag eine Staubreduzierung von über 90 Prozent zu erreichen.

Man kann mit diesem System sehr zielgerichtet nebeln und einen Nebelschleier genau an der gewünschten Position erzeugen oder es bietet sich die Möglichkeit an, eine horizontale oder vertikale Nebelwand zu erzeugen. Beide Varianten der Staubniederschlagung können problemlos miteinander verbunden werden.

Es gibt unterschiedliche Varianten, um den Aufbau der Nebelwand oder eine Nebelebene vor der Staubentstehung zu starten. Entweder über eine Funkfernsteuerung, die manuell ein- und ausgeschaltet wird oder durch eine Lichtschranke, die zum Beispiel den Radlader erfasst und die Anlage für eine voreingestellte Zeit nebeln lässt. Auch Ultraschallsensoren sind im Einsatz. Das System ist modular aufgebaut und einfach erweiterbar.

Automatische Dokumentation für Behördennachweis

Eine Diagnosefunktion erstellt Protokolle von der Funktionsüberprüfung der Nebelerzeugung am Sprühnebelkopf und der Dichtigkeitsprüfung der Leitungen. Die Diagnose wird in Verbindung mit einer SPS programmgesteuert selbständig durchgeführt. Die Abstände der Diagnose können frei gewählt werden und auf die jeweiligen Gegebenheiten angepasst werden. Ein Protokoll der durchgeführten Prüfungen wird abrufbar hinterlegt und gespeichert. Diese Funktion ist vor allem in Betrieben äußerst wichtig, in denen explosive Stäube entstehen können. Fehler an der Anlage oder Ausfälle werden somit sofort erkannt und entsprechende Maßnahmen können ergriffen werden. Durch die Vernetzung der Anlage mit einer übergeordneten Steuerung kann auch eine Dokumentation erstellt werden, wann die Anlage bzw. einzelne Benebelungspunkte der Anlage in Betrieb waren. Dies dient bei Behörden als Nachweis.

Durch die robuste Bauweise der patentierten Sprühnebelleiste ist ein Einsatz selbst in rauer Umgebung möglich. Die Düsen sind durch die Edelstahleinhausungen vor Beschädigungen geschützt. Selbst bei extremen Minustemperaturen ist der Betrieb der Anlage möglich. Der Frostschutz wird über eine Begleitheizung sowie isolierte Medienleitungen gewährleistet.

Während des Wartungsbetriebs oder Bereitschaftszustandes sind die Nutzfunktionen temporär deaktiviert. Dabei wird die Anlage komplett entleert, sodass das System wasserfrei ist und es zu keinen Frostschäden kommen kann. 

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