Suchen

Registrierungspflichtiger Artikel

China Market Insider Wird die globale API-Industrie neu geordnet?

Autor / Redakteur: Henrik Bork / Wolfgang Ernhofer

Chinas API-Produzenten bereiten sich auf härtere Zeiten vor. Kurzfristig sei keine massive Abwanderung von Kapazitäten aus China zu erwarten, langfristig drohe aber durchaus eine Neuordnung des globalen API-Marktes, heißt es in einer umfangreichen Analyse des chinesischen Pharma-Fachmediums “Zhongguo Yiyao Bao”.

Firma zum Thema

Mit dem Format „China Market Insider“ berichtet PROCESS regelmäßig über den chinesischen Chemie- und Pharmamarkt.
Mit dem Format „China Market Insider“ berichtet PROCESS regelmäßig über den chinesischen Chemie- und Pharmamarkt.
(Bild: ©sezerozger - stock.adobe.com)

Peking – Die Debatte um eine Neuordnung der Wertschöpfungsketten in der Pharma-Industrie ist in China wieder aufgeflammt, seit das Coronavirus weltweit die Angst vor Engpässen bei API (Active Pharmaceutical Ingredients) geschürt hat.

40 % aller API, die weltweit zu Medikamenten weiterverarbeitet werden, kommen derzeit aus China. Da sich die Produktion vieler APIs aus Kosten- und Umweltschutzgründen oft nur noch in China oder Indien rechnet, war in den vergangenen zehn Jahren ein immer größerer Teil der Produktion auch dorthin verlagert worden. Im vergangenen Jahre exportierten chinesische API-Hersteller mehr als zehn Millionen Tonnen der Stoffe in 189 Länder und Regionen, was einen Zuwachs von 8,83 % im Vergleich zum Vorjahr bedeutete.