Worldwide China Indien

Wirbelschicht-Laboranlage

Wirbelschichtanlage in explosionsdruckfester Ausführung

| Redakteur: Tobias Hüser

Die explosionsdruckfeste Wirbelschicht-Laboranlage verarbeitet St-1 und St-2 Stäube.
Die explosionsdruckfeste Wirbelschicht-Laboranlage verarbeitet St-1 und St-2 Stäube. (Bild: Glatt)

Mit Procell Labsystem hat Glatt Ingenieurtechnik eine druckstoßfeste Laborwirbelschichtanlage entwickelt, in der Granulate und Pellets aus Pulver und Flüssigkeiten hergestellt werden. Damit lassen sich alle St-1 und St-2 Stäube verarbeiten. Die Sicherheitsbetrachtung vor Versuchen auf der Anlage kann damit deutlich verkürzt werden. Anwender sind damit auch für die Zukunft gut gerüstet, da auch heute noch unbekannte Stoffe mit der Anlage verarbeitet werden können. Die Wahrscheinlichkeit einer Explosion ist durch die Anwendung des bewährten Konzeptes „Vermeidung von Zündquellen“ sehr gering. Sollte es dennoch zu einer Explosion kommen, bleibt diese in der Anlage eingeschlossen.

Die Verarbeitung von Lösungsmitteln ist mit einer Erweiterung der Anlage ebenfalls möglich. Dabei entstehen hybride Gemische aus Lösungsmitteln und explosionsfähigen Stäuben. Auch eine eventuelle Explosion dieser Gemische wird im druckfesten ProCell LabSytem eingeschlossen.

Bei der Verarbeitung von Lösungsmitteln geht es neben dem Explosionsschutz, auch um Umweltschutz und um die Reduktion der Lösungsmittelkosten. Deshalb bietet Glatt die Option „Kreisgasanlage“ an. Hierbei wird das Prozessgas, in der Regel Stickstoff, nach der Prozesskammer gereinigt und dem Prozess wieder zugeführt. Durch einen Kondensator werden die Lösungsmittel abgeschieden und können gegebenfalls wiederverwendet werden. Vor allem beim Betreiben der Anlage als kleine Produktionsanlage ist diese Option sehr sinnvoll.

Zur Bestimmung des maximalen Explosionsdruckes wurden in einem anerkannten und unabhängigen Institut Versuche mit der Laboranlage ProCell LabSystem durchgeführt. Das Explosionsschutzkonzept wurde von diesem Institut bestätigt.

Zur Reinigung der Anlage kann ein automatisches Wash-in-Place (WIP) System verwendet werden. Der gesamte Prozessraum wird mit Hilfe von Waschdüsen gereinigt. Dies bedeutet nicht nur eine einfachere Reinigung der Laboranlage, sondern bietet vor allem die Möglichkeit, bereits im kleinsten Maßstab die Möglichkeiten eines automatischen Reinigungssystems für neuen Produkte zu testen.

Mit dem ProCell LabSystem können Granulate und Pellets aus Pulver und/oder Flüssigkeiten hergestellt werden (Sprühgranulation oder Agglomeration) oder vorhandene Partikel beschichtet werden (Coating). Verschiedene Prozesseinsätze erlauben Wirbelschichtprozesse, Strahlschichtprozesse und Rotorprozesse. Die Prozesse können sowohl batchweise als auch kontinuierlich durchgeführt werden. Einzigartig ist die Breite der möglichen Kapazitäten mit Durchsätzen von 0,2 bis 15 kg/h, Sprühraten von ca. 0,2 bis 18 l/h und Nutzvolumen von 0,4 bis 38 l.

Achema: Halle 3.0, Stand F1

Kommentare werden geladen....

Kommentar zu diesem Artikel abgeben

Der Kommentar wird durch einen Redakteur geprüft und in Kürze freigeschaltet.

  1. Avatar
    Avatar
    Bearbeitet von am
    Bearbeitet von am
    1. Avatar
      Avatar
      Bearbeitet von am
      Bearbeitet von am

Kommentare werden geladen....

Kommentar melden

Melden Sie diesen Kommentar, wenn dieser nicht den Richtlinien entspricht.

Kommentar Freigeben

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

Freigabe entfernen

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

copyright

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Infos finden Sie unter www.mycontentfactory.de (ID: 33896080 / Apparatebau)