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Überwachung Wie WLAN-Webkameras die Überwachung von Ex-Bereichen erleichtern

| Redakteur: Sonja Beyer

Wer im laufenden Betrieb ein Überwachungssystem nachrüsten will, steht vor einem grundsätzlichen Problem: Wie soll die Integration in die bestehende Einrichtung aussehen? WLAN-Webkameras sind einfach zu installieren und kommen ohne Kabeltrassen aus.

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Access Point sammelt die Funkdaten der Kameras und gibt sie ans Firmennetzwerk weiter. (Bild: Siemens)
Access Point sammelt die Funkdaten der Kameras und gibt sie ans Firmennetzwerk weiter. (Bild: Siemens)

Anlagenbauer und -betreiber wissen genau, wo sich die zu überwachenden Stellen in ihrer Produktion befinden, und richten daraufhin ihre Überwachungsmethoden aus. Finden Veränderungen im Betriebsablauf statt, gibt es neue Vorschriften, oder passieren Unfälle, die niemand vorhersehen konnte, erfordert das neue Wege und rasches Handeln.

Beim Nachrüsten von Überwachungssystemen ist jedoch Expertenwissen notwendig, da dieser Schritt bestehende Einrichtungen berücksichtigen muss. So installierten die Automatisierer der Firma Rösberg in einer Chemieanlage eine zusätzliche Kameraüberwachung und lieferten dabei von der Kon-zepterstellung über die Installation bis hin zur Inbetriebnahme die Kamerasysteme „schlüsselfertig“, sodass sie den laufenden Betrieb der Anlage nicht beeinträchtigten.

Jederzeit den Überblick behalten

Der Blick auf eine Situation sagt oft mehr als tausend Messwerte. Diese Erkenntnis trifft besonders auf Bereiche zu, in denen Menschen arbeiten. Nicht alle Probleme sind automatisch zu erkennen, doch ein kurzer Blick klärt solche Situationen schnell, z.B. bei der Überwachung von Tanklagern bzw. deren Abfüllterminals: Hier muss das Personal teilweise auf die Kesselwagen klettern und Verschlüsse öffnen oder Stutzen anschließen. Rutscht der Bediener dabei ab und stürzt, nehmen das konventionelle Sicherheitseinrichtungen nicht wahr – im Gegensatz zum menschlichen Auge.

Aus diesem Grund entschloss sich der Betreiber einer Abfüllstation dazu, eine optische Überwachung per Kamera nachzurüsten, sodass die Ingenieure an ausgewählten Stellen außerhalb der Ex-Schutzzone zwei WLAN-Kameras anbrachten. Aber nicht nur der richtige Montageort zählt für einen guten Überblick. Auch die Wahl der richtigen Objektive ist entscheidend, denn beispielsweise macht ein robustes Wetterschutzgehäuse die Kameras unabhängig von der Witterung. Schwierigkeiten kann auch die Datenübertragung bereiten, wie im konkreten Fall eine fehlende Kabeltrasse. Eine bestehende Rohrbrücke dafür auszustatten hätte Einrüsten bedeutet und damit einen unerwünschten Produktionsstillstand mit sich gebracht.

Die Lösung war einfach:

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