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Deutscher Innovationspreis 2015 Wie Wachs Clariant ins Finale führt

| Redakteur: Wolfgang Ernhofer

Clariant ist einer der Finalisten im Wettbewerb um die angesehene deutsche Auszeichnung für innovative Unternehmen „Innovationspreis der Deutschen Wirtschaft 2015“, Kategorie Großunternehmen. Grund für die Auszeichnung: Wachse des Spezialchemikalienherstellers.

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Clariant ist einer der Finalisten im Wettbewerb um die angesehene deutsche Auszeichnung für innovative Unternehmen „Innovationspreis der Deutschen Wirtschaft 2015“, Kategorie Großunternehmen.
Clariant ist einer der Finalisten im Wettbewerb um die angesehene deutsche Auszeichnung für innovative Unternehmen „Innovationspreis der Deutschen Wirtschaft 2015“, Kategorie Großunternehmen.
(Bild: Clariant)

Muttenz – Dieser Erfolg ist Clariants Licocene-Wachsen auf Polyolefinbasis zu verdanken, deren anerkannten Erfolg es darstellt, Nachhaltigkeit bei der Herstellung von Textilien, Kunststoffen und Beschichtungen zu gewährleisten und damit das Umweltprofil eines breiten Anwendungsspektrums zu verbessern.

Die Wachse bieten den Herstellern die Möglichkeit, weniger Inhaltsstoffe zu verwenden, die Produktionsschritte zu reduzieren und mit weniger ressourcenintensiven Verfahren zu arbeiten. Beispielsweise schafften es Clariant und der deutsche Beschichtungs- und Laminatspezialist Lacom durch eine enge Zusammenarbeit in der Textilindustrie, eine energieintensive Textilbeschichtungstechnologie auf Wasserbasis in ein Verfahren auf Schmelzbeschichtungsbasis mit geringerem Energieverbrauch umzuwandeln, bei dem nur sehr geringe Mengen an Licocene-Zusätzen verwendet werden. Dabei ergeben sich zudem auch umweltspezifische Vorteile für Fertigprodukte, wie eine Verbesserung der Recyclingfähigkeit von Textilien und eine Verringerung des Produktgewichts.

Kopperation mit Uni Hamburg

Vorzüge der Licocene-Produkte liegen in der Unterstützung von nachhaltigen Verarbeitungsprozessen, was insbesondere in energieintensiven Bereichen wie der Herstellung von technischen Textilien für Matratzen sowie Möbel und Matten für Innenausstattungen im Automobil- und Flugzeugbau sehr geschätzt wird. Die Produktegruppe der Licocene kommt außerdem bei der Herstellung von Masterbatch-Farbgranulaten und technischen Kunststoffen sowie in industriellen Beschichtungen und Druckfarben und Schmelzklebstoffen für Verpackungen zur Anwendung.

Die Preisjury, die sich aus führenden wissenschaftlichen und unternehmerischen Persönlichkeiten zusammensetzt, würdigte das Licocene-Projekt zudem für die Förderung einheimischer F&E und die Entwicklung von technischen Verfahren in Deutschland. Die Produktentwicklung fand in Zusammenarbeit zwischen Forschern von Clariant in Frankfurt-Höchst und Wissenschaftlern der Universität Hamburg statt und führte zur Errichtung einer neuen Produktionsstätte in Deutschland.

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Zweite Finalteilnahme

„Diese Auszeichnung für Clariant verstärkt die wachsende Bedeutung, die Nachhaltigkeit in der heutigen Gesellschaft beigemessen wird. Mit den Licocene-basierten Systemen können die Anwender wesentlich höhere Effizienzniveaus erreichen und Bestrebungen zur Bewältigung aktueller globaler Herausforderungen wie der effizienten Nutzung von Ressourcen und Energie unterstützen“, sagt Oliver Kinkel, Leiter der Geschäftseinheit Additives bei Clariant.

Das Spezialchemieunternehmen nimmt gemeinsam mit den anderen Finalisten an der Preisverleihungszeremonie mit anschließendem Festbankett am 21. März 2015 in Frankfurt am Main teil. Damit wird schon zum zweiten Mal eine Entwicklung von Clariant von den Organisatoren gewürdigt. Die halogenfreien Flammschutzmittel Exolit erreichten das Finale des Wettbewerbs um den „Innovationspreis der Deutschen Wirtschaft 2012/2013“.

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