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Künstliche Intelligenz

Wie KI und Industrie 4.0 die Mitarbeiter unterstützen

| Redakteur: Matthias Back

So können Unternehmen von KI und Industrie 4.0 profitieren.
So können Unternehmen von KI und Industrie 4.0 profitieren. (Bild: gemeinfrei / CC PIXABAY NaN)

Die Digitalisierung der Arbeitswelt ruft mitunter auch Ängste hervor, gerade wenn es um KI und Industrie 4.0 geht. Dabei sollen sie vor allem die Mitarbeiter unterstützen.

Mit der Künstlichen Intelligenz (KI) wird es Computern ermöglicht, menschliche Intelligenz zu simulieren und Logik, Entscheidungsbäume, Wenn-Regeln und maschinelles Lernen zu nutzen. Davon wollte auch das Unternehmen Oriflame aus der Kosmetikbranche profitieren. Der Fokus lag auf Segmentierung von Big Data.

Sich selbst anpassende Segmentierungsergebnisse lassen sich dazu verwenden, um neue Produktkategorien nicht nur vorherzusagen, sondern auch zu planen. Wie bei jedem Projekt, wenn es um digitale Transformation geht, sind ein gutes Change Management und umfassende Mitarbeiterschulungen ein wesentlicher Baustein zum Gelingen. Gerade bei einem in den Medien präsenten Thema wie KI ist das wichtig: Wenn die Mitarbeiter nicht vollständig verstehen, was im System passiert oder sogar fälschlicherweise befürchten, ihren Arbeitsplatz zu verlieren, ist Kommunikation das A und O, so das Beratungsunternehmen IDC, welche das Oriflame-Projekt nach erfolgreichem Start unter die Lupe genommen hatte.

Europas KI-Markt soll sich bis 2022 verfünffachen

Künstliche Intelligenz

Europas KI-Markt soll sich bis 2022 verfünffachen

14.01.19 - Im vergangenen Jahr stellte nicht zuletzt die Bundesregierung das Thema Künstliche Intelligenz in den Vordergrund der digitalen Entwicklung Europas. Glaubt man einer aktuellen Studie des EITO, könnte der europäische Markt in den nächsten Jahren auf bis zu 10 Milliarden Euro wachsen. lesen

Neben diesem gelungenen Digitalisierungs-Management sieht IDC unter anderem in der Datenqualität sowie der passgenauen Einführung weitere Erfolgsfaktoren, die über das Gelingen eines KI-Projektes entscheiden. Da KI und maschinelles Lernen derzeit angesagt sind, sind Organisationen oftmals einen gewissen Druck ausgesetzt, Künstliche Intelligenz auch einsetzen zu müssen. Allerdings sollte die geschäftliche Notwendigkeit im Vordergrund stehen und davon ausgehend sollten die Unternehmen prüfen, welche Daten verfügbar sind und ob KI den Mitarbeitern bei der täglichen Arbeit helfen kann.

Ähnlich ist die Situation bei Industrie 4.0. Das Thema steht wie kein zweites für Digitalisierung und weckt immer wieder Assoziationen wie Jobverlust und menschenleere Produktionshallen. Auch bei der digitalisierten Fertigung sind diese Ängste im besten Fall unbegründet: Industrie 4.0 unterstützt die Mitarbeiter, wenn diese konzipiert und implementiert wird. Das Beispiel des Schweizer Mittelständler Abnox zeigt, wie die Fertigung digitalisiert werden muss, damit alle zufrieden sind. Abnox ist ein Hersteller, der seine Produkte aus der Dosier-, Schmier- und Spanntechnik weltweit verkauft; mit dem Gütesiegel „Made in Switzerland“ muss das Unternehmen effizient und konkurrenzfähig produzieren und gleichzeitig hohe Qualität liefern.

Event-Tipp der Redaktion Der Smart Process Manufacturing Kongress begleitet als erste deutsche Netzwerkplattform den digitalen Transformationsprozess der Prozessindustrie in seiner vollen fachlichen Breite. Erleben Sie am 24./25. September 2019 die Zukunft der Prozessindustrie: Digital, modular, 4.0 und live.

Schließlich wurde im Jahr 2017 Industrie 4.0 eingeführt. Abnox legt Wert darauf, den Mitarbeitern die Wahl zu lassen, in welcher Reihenfolge sie sich der Aufgaben annehmen, die erledigt werden müssen. Auch musste es möglich sein, jederzeit die aktuelle Tätigkeit zu pausieren. Für die Menschen und damit den Mitarbeitern bei ihrer Arbeit ist es wichtig, einen flexiblen Entscheidungsspielraum zu lassen, um damit eine Akzeptanz für das Thema Digitalisierung zu schaffen.

Wo es um Qualitätssteigerung geht, werden durch die Digitalisierung der Montageplätze bestehende Lücken, durch die sich früher Fehler einschleichen konnten, heute konsequent geschlossen. Jedem Mitarbeiter wird stets visuell dargestellt, wie das aktuelle Werkstück zu bearbeiten ist. Damit sinkt die Fehlerrate und gerade neue Mitarbeiter können ihre persönliche Lernkurve optimieren.

Sandy bringt künstliche Intelligenz in das Upstream-Geschäft von BP

Maschinelles Lernen in der Ölindustrie

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28.01.19 - BP Ventures hat 4,4 Millionen Euro in eine Lösung von Belmont Technology investiert, mit der die künstliche Intelligenz (KI) und die digitalen Anwendungen im Upstream-Geschäft weiter ausgebaut werden sollen. Die Investition soll die aktuell untersuchten Anwendungsmöglichkeiten für maschinelles Lernen und kognitives Computing im Öl- und Gasgeschäft unterstützen. lesen

Dank des Einsatzes von Werkzeugen aus dem Umfeld von IoT konnte die Produktion von Abnox in der Schweiz gesichert werden. Nur hoch effiziente Prozesse ermöglichen es heute Unternehmen, in europäischen Hochlohnländern einen Produktionsstandort aufrecht zu erhalten. Damit nicht genug: Mithilfe der Digitalisierung sind sogar neue Arbeitsplätze entstanden, die es sonst nicht in der Schweiz geben würde. Andererseits kann man durch die Produktion in der Schweiz den europäischen Markt schnell bedienen. Beide Projekte zeigen eine Win-Win-Situation sowohl für die Unternehmer als auch für die Mitarbeiter.

Dieser Beitrag ist ursprünglich bei unserem Partnerportal Elektronik Praxis erschienen.

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