Verpackung 4.0

Wie intelligente Verpackungsmaschinen Endkunden einen Wettbewerbsvorteil verschaffen

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Vorteil Nr. 3: Verringerung der Design-Komplexität

Wenn Endkunden intelligente Geräte von verschiedenen Herstellern einsetzen, können die Kommunikation und der abgestimmte Betrieb dieser Geräte eine Herausforderung darstellen. Das kann den Zeit- und Kostenaufwand bei der Planung und Inbetriebnahme der Maschine sowie auch bei künftigen Wartungsarbeiten erhöhen.

Eine verbesserte Integration von Steuerung und Gerät(en) trägt zur Lösung dieses Problems bei. Bei der als Premier Integration bekannten Funktionalität sind Steuerungsprogrammierung, Gerätekonfiguration sowie Maschinenbetriebs- und Wartungsaktivitäten in eine einzige Softwareumgebung integriert. Premier Integration wird durch den Einsatz modernster intelligenter Geräte in einer Logix-basierenden Steuerungsarchitektur ermöglicht.

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Bei der Integration erkennt die Logix-basierende Steuerung die Profile anderer Logix-basierender Geräte und ruft diese automatisch ab. Sobald das jeweilige Gerätemodul ausgewählt ist, liest die Software automatisch alle Geräteparameter ein. Dadurch kann in erheblichem Maße Zeit gespart werden, denn die Techniker müssen in den Gerätehandbüchern nicht mehr nach der Bedeutung von Parameterfeldern in der Steuerungssystemsoftware suchen.

Das Bibliotheks-Management ist eine weitere Funktionalität von Premier Integration. Es ermöglicht den Herstellern von Verpackungsmaschinen die Ablage, Verwaltung und Wiederverwendung von Codes aus ihren Programmen. Dadurch verkürzt sich die Entwicklungszeit und die Ergebnisse bereits erfolgreich umgesetzter Projekte können genutzt werden.

Vorteil Nr. 4: Meistern personalbezogener Herausforderungen

Die Personalstruktur in der Fertigung befindet sich weltweit im Umbruch. Ein Mangel an qualifizierten Arbeitskräften bedroht Wachstum und Produktivität in vielen Regionen rund um den Globus. Damit Endkunden diese Herausforderungen meistern können, sollte bei der Planung von Verpackungsmaschinen darauf geachtet werden, dass sie für neue wie auch erfahrene Mitarbeiter leicht zu bedienen sind. Arbeitssicherheit und Produktivität sollten optimiert werden.

Moderne Maschinensicherheitssysteme können Sicherheitsrisiken reduzieren und die Produktivität steigern. Diese Sicherheitssysteme sind in die Maschinensteuerungssysteme integriert und weniger störanfällig als fest verdrahtete Systeme. Sie sind außerdem ergonomischer, sodass die Wahrscheinlichkeit geringer ist, dass Mitarbeiter die Systeme übersteuern und sich selbst Risiken aussetzen.

Darüber hinaus unterstützen Bedienerschnittstellen-Faceplates mit systemweiten Diagnosefunktionen und gut verständliche Bildschirmanzeigen jüngere, weniger erfahrene Mitarbeiter bei der Erkennung und Behebung von Fehlern. Integrierte Hilfefunktionen und Bedienungsanleitungen erleichtern ebenfalls den Umgang mit der Maschine.

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