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Mischtechnik

Wie findet man das passende Mischverfahren?

| Autor / Redakteur: Thomas Uhl* / Manja Wühr

Impulsmischung

Nicht nur für große Tanks ist das pneumatische Impulsmischverfahren Pulsair zu empfehlen. Die Zuverlässigkeit einer Mischvorrichtung ist von entscheidender Bedeutung, wenn Flüssigkeiten regelmäßig oder dauerhaft durchmischt werden müssen. Wie schon im Sommer 2013 berichtet, kommt die patentierte Impulsmischung von Pulsair dieser Anforderung besonders nach, da sie im Gegensatz zu mechanischen Rührwerken ohne drehende Teile im Behälter auskommt. So kann auch nichts brechen, was zu Stilllegungszeiten oder gar Tankentleerungen führen würde.

Pneumatische Impulsmischung als Alternative zu mechanischen Rührwerken

Mischen

Pneumatische Impulsmischung als Alternative zu mechanischen Rührwerken

01.07.13 - Viele Prozessmedien müssen immer wieder durchmischt werden, manche sogar rund um die Uhr. Von besonderer Bedeutung ist dabei die Zuverlässigkeit des Mischorgans. Im Vergleich zu mechanischen Rührwerken ist die pneumatische Impulsmischung klar im Vorteil, weil sie ohne bewegliche Teile im Tank auskommt. Und auch die laufenden Betriebskosten sind hier oft erheblich geringer. lesen

Die einzigen Teile innerhalb des Behälters sind Druckluftleitungen und an deren Ende so genannte Akkumulatorplatten, die am Tankboden angebracht sind. Da die im Tank verbauten Teile also wartungsfrei sind, gibt es keine Störmeldungen in diesem Bereich. Nur außerhalb des Behälters befinden sich bewegliche Teile wie die Innenteile der Logikrelais im Steuergerät für die Luftimpulse und die Stößel der Impfventile, die die Impulse in den Behälter leiten. Und Relais und Ventile sind auf 25 Millionen Zyklen ausgelegt, entsprechend einem nahezu 10-jährigen Dauerbetrieb rund um die Uhr. Die laufenden Kosten sind so niedrig, dass es sich für viele Tankbetreiber noch nicht einmal lohnt, darüber Buch zu führen.

Die Akkumulatorplatten sind das Herzstück des Systems und die Herzschläge finden in Form von Druckluftpulsen unter der Mitte einer Platte statt: Dabei strömt die Luft um die Kante der Akkumulatorplatte herum und bildet oberhalb eine große Blase. Diese treibt beim Aufsteigen die darüber und darunter befindliche Flüssigkeit nach oben. Dort angekommen, drängt die Blase die Flüssigkeit über die Oberfläche und danach entlang der Behälterwand zurück zum Boden. Doch nicht nur eine vertikale Druckwelle wird erzeugt, sondern auch eine horizontale: Die direkt am Boden entstehende Blase wirbelt dabei Ablagerungen auf. Das Mischen kann direkt mit Behälterbefüllung beginnen, da kein Mindestniveau erforderlich ist und der Mischprozess am Tankboden gestartet wird.

Vor der Markteinführung von Pulsair war das Beleben durch Luftzufuhr nichts Neues. Doch die bis dahin übliche Praxis war die Einbringung vieler kleiner Blasen mit dem Nachteil des großen Energiebedarfs und des möglichen Eintrags von Sauerstoff ins Medium. Neu war hingegen, dass eine einzige große Blase zum Einen mehr Mischkraft besitzt und andererseits eine viel kleinere Oberfläche hat als die vielen kleinen Blasen bei der konventionellen Belüftung, sodass der Sauerstoffeintrag nicht erhöht wird. Wer sauerstoffempfindliche Medien nicht mit Luft umwälzen möchte, kann Pulsair auch mit einem Inertgas wie Stickstoff betreiben. Um den Behälterinhalt zeit- und kostensparend zu beheizen, kann sogar warmes Gas oder Dampf für die Impulse verwendet werden.

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