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Recycelbare Verpackung Wie das Kreislaufwirtschaftsgesetz der Lebensmittelbranche Beine macht

Autor: Anke Geipel-Kern

Jahrelang galten flexible Mulitilayer-Verpackungen in der Lebensmittelindustrie als unverzichtbar. Jetzt sind sie dank des neuen Kreislaufwirtschafts-Gesetzes Teufelszeug. Zu viel davon, und dann auch noch schlecht zu recyceln, lautet das Urteil. Monolayer-Kunststoffe sollen es nun richten. Damit die Projekte keine Einzellösungen bleiben, müssen sich ganze Wertschöpfungsketten ändern.

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(Bild: Syntegon)

Die beste Verpackung ist die, die gar nicht erst gebraucht wird. Aber leider sind nicht alle Lebensmittel, wie etwa die Banane oder die Kokosnuss mit einer praktischen und dazu noch vollständig biologisch abbaubaren Schutzhülle ausgestattet. Doch ohne Verpackung geht es oft nicht, vor allem wenn es um verderbliche Frischware geht. Wenn es aber nun schon eine Verpackung sein muss, dann bitte eine, die gut recycelbar ist und von den Sortieranlagen mühelos herausgefischt werden kann. Und genau da liegt momentan der Hase im Pfeffer.

Faktisch sei die Recyclingfähigkeit von Lebensmittelverpackungen in den letzten Jahren stetig gesunken, erklärt Dr.-Ing. Joachim Christiani, Geschäftsführer der Ingenieurgesellschaft HTP und des Instituts cyclos-HTP.

Über den Autor

 Anke Geipel-Kern

Anke Geipel-Kern

Leitende Redakteurin PROCESS/Stellvertretende Chefredakteurin PharmaTEC, PROCESS - Chemie | Pharma | Verfahrenstechnik