Behälterreinigung Wie Armaturen und Sensoren bei der Behälterreinigung Kosten einsparen

Autor / Redakteur: Sabine Mühlenkamp / Dipl.-Ing. (FH) Tobias Hüser

In der hygienischen Prozessindustrie haben sich die Prioritäten bei der Behälterreinigung in den zurückliegenden Jahren gewandelt. War es früher in erster Linie wichtig, dass ein Behälter mit der angewandten Reinigungsmethode sauber wurde, so spielen heute bei der Behälterreinigung auch ein gestiegenes Umwelt- und Kostenbewusstsein eine Rolle.

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Mit einem Investitionsvolumen von mehr als 20 Millionen Euro wurde 2008/2009 eine neue Braustätte und Verwaltung gebaut.
Mit einem Investitionsvolumen von mehr als 20 Millionen Euro wurde 2008/2009 eine neue Braustätte und Verwaltung gebaut.
(Bilder: Tuchenhagen)

Beim Neubau der Tucher Brauerei in Nürnberg/Fürth legten die Betreiber absolute Prioriät auf die Sicherheit im Brauprozess in Kombination mit einem Ressourcen schonenden Anlagenlayout. Tucher beauftragte GEA Brewery Systems mit dem Generalauftrag für einen Brauereineubau, vom Sudhausbau über den Kaltbereich der Bierbereitung, in der Gärung und Lagerung.

GEA Tuchenhagen lieferte die Armaturen für die Reinigung. Die zu reinigenden Gärtanks haben ein Fassungsvermögen von 2400 Hektoliter, bei einem Durchmesser von 4,1 Meter und einer Gesamthöhe von 22 Meter. Für die Reinigung werden Varipure Orbitalreiniger von GEA Tuchenhagen in Kombination mit dem CIP-Validierungssensor SMW 100 eingesetzt. Die speziell konzipierten Armaturen benötigen ein Minimum an Reinigungsflüssigkeiten und erzielen trotzdem aufgrund eines starken, mechanischen Strahlbildes ein optimales Reinigungsergebnis.

Die Einsparungen, sowie der Nutzen für die Umwelt liegen auf der Hand: Durch ein deutlich geringeres Volumen an Reinigungsmedien werden kleinere Mengen an Chemikalien benötigt und es ist weniger Energie zur Erhitzung im Reinigungsprozess notwendig, wie auch Georg Rammelmeier, Leiter Qualitätswesen Tucher Brauerei feststellte: „Wir konnten durch den Einsatz der Varipure-Orbitalreiniger deutlich Reinigungszeit einsparen. Das gesamte System hat sich bewährt, insbesondere auch im obergärigen Bereich.“ Zudem konnten Vor- und Rücklaufpumpen, sowie die erforderliche Verrohrung kleiner ausgelegt werden, was ebenfalls zu einem geringerem Energieverbrauch, sowie deutlich minimierten Investitionskosten führt. Die Menge an kostspieligem Abwasser wurde deutlich verringert.

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