Verpackungsmaschine der Zukunft

Wenn Automatisierung digitale Zukunft trifft

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Der digitale Zwilling steht im Mittelpunkt von Industrie 4.0

Die Idee des „digitalen Zwillings“, das digitale Abbild einer realen Verpackungsmaschine, das gleichzeitig mit dieser entsteht und mit ihr wächst, ist daher der Dreh- und Angelpunkt der Digitalisierungsstrategie bei Schubert. Das Modell läuft mit den gleichen Programmen wie die realen Maschinen. „Am 3D-Modell können wir die einzelnen Schritte des Verpackungsprozesses in Echtzeit simulieren, die Schnittstellen zwischen den einzelnen Linienkomponenten prüfen und so den Verpackungsprozess als Ganzes optimieren.“ Um 30 Prozent, so prophezeit er, könnten dadurch die Inbetriebnahmezeiten der Maschinen sinken, und Validierungsläufe für Pharmamaschinen könnten sogar bereits vor der Montage durchgeführt werden.

Fernziel ist es, dem Kunden den digitalen Zwilling auf einer zentralen webbbasierten Plattform zugänglich zu machen. Über die Cloud-Anbindung wird die Auswertung von KPI-Daten wie Stückzahl-, Downtime-Analysen, Wartungs- und Energiedaten möglich sein. Und der Zwilling soll dann auch Basis eines EngineeringWerkzeugs für alle Schubert-Abteilungen sein.

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Ein Etappenziel ist erreicht: Schon im nächsten Jahr verspricht Schubert Service-Apps fürs Handy. Und es soll einen Algorithmus zur Auswertung von Produktionsdaten geben, mit dem die Kunden erkennen können, ob Verbesserungspotenzial bei einer Anlage besteht. Damit wird sich der digitale Zwilling zu einem hilfreichen Tool für Kunden und Konstrukteure gleichermaßen entwickeln.

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Über den Autor

 Anke Geipel-Kern

Anke Geipel-Kern

Leitende Redakteurin PROCESS/Stellvertretende Chefredakteurin PharmaTEC, PROCESS - Chemie | Pharma | Verfahrenstechnik