Trendindex Welche Trends stehen bei Unternehmen hoch im Kurs?

Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Tobias Hüser

Das Trendklima in der deutschsprachigen Wirtschaft ist weiter deutlich positiv. In der zweiten Jahreshälfte 2016 steigt der Trend Index auf 145 Indexpunkte: Ausdruck einer positiven Entwicklung der Innovationsbudgets und der Mitarbeiterzahlen im Innovationsmanagement. Der wichtigste Trend in Unternehmen ist die Integration der Kunden in den Innovationsprozess. Das ist das Ergebnis des TrendIndex 2016.2 der Denkfabrik 2b Ahead Thinktanks.

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Aufschwung in der Trenddynamik - die Ergebnisse des Trendindex 2016.2 spiegeln das Trendklima der deutschen Wirtschaft.
Aufschwung in der Trenddynamik - die Ergebnisse des Trendindex 2016.2 spiegeln das Trendklima der deutschen Wirtschaft.
(Bild: © Jakub Jirsk - Fotolia)

Leipzig – Den Trend der Kundenintegration stuften mehr als zwei Drittel der Experten (70 %) als die aktuell relevanteste Handlungsoption ein, gefolgt von Omnichannelmanagement im Kundendialog (67 %) und Big-Data-Analysen/Predictive Analytics (61 %). Der TrendIndex ist die einzige kontinuierliche Untersuchung des Trendklimas im deutschsprachigen Raum und basiert auf der Befragung eines Panels mit 176 Innovationsexperten der deutschen Wirtschaft, die von Mitte September bis Anfang Oktober durchgeführt wurde.

Inhaltliches Schwerpunktthema des TrendIndex 2016.2 war die Frage der digitalen Transformation von Unternehmen und Geschäftsmodellen. Branchenübergreifend haben die befragten Experten erhebliche Defizite festgestellt. Nur jeder fünfte Innovationsmanager bescheinigt seiner Führungskraft, über das notwendige Wissen für die digitale Transformation zu verfügen. Verschärfend kommt hinzu: Nur eine Minderheit von Unternehmen baut das notwendige Wissen für die Transformation systematisch auf.

Nur jedes fünfte Unternehmen setzt mindestens einmal im Monat Maßnahmen für den systematischen Wissensaufbau ein. Learning by Doing ist dabei aus Sicht von 69 % der Befragten die erfolgversprechendste Maßnahme, um Führungskräfte und Mitarbeiter mit den notwendigen Veränderungen vertraut zu machen. Daneben setzen die befragten Unternehmen auf die klassischen Instrumente der Weiterbildung: Workshops, Trainings und Seminare, um fehlendes Wissen aufzubauen.

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