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Inkjet-Druck oder Laserbeschriftung? Welche Kennzeichnungstechnologie eignet sich für Ihre Anwendung

Zum direkten Bedrucken von Produkten und Verpackungen gibt es verschiedene Tintenstrahldruck- und Lasertechnologien. Jede eignet sich aufgrund ihrer Eigenschaften für ganz bestimmte Anwendungsbereiche.

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Continuous Inkjet-Drucker bringen häufig in der Nahrungsmittelindustrie Chargennummern und Mindesthaltbarkeitsdaten auf die Produkte auf.
Continuous Inkjet-Drucker bringen häufig in der Nahrungsmittelindustrie Chargennummern und Mindesthaltbarkeitsdaten auf die Produkte auf.
(Bild: Bluhm Systeme)

Chargennummern, Haltbarkeits- und Produktionsdaten oder Serialisierungscodes – solche Informationen werden oft direkt auf Produkte und Verpackungen aufgebracht. Verschiedene Kennzeichnungstechnologien stehen hierfür zur Verfügung:

  • Drop-on-demand
  • Continuous Inkjet
  • Laser

Doch welche Technologie eignet sich für welche Anwendung?

Bestandsaufnahme: Diese Fragen müssen zuerst geklärt sein!

Um die passende Kennzeichnungstechnologie für die jeweilige Anwendung zu finden, sollten immer zunächst folgende Fragen geklärt bzw. beantwortet werden:

  • Welches Material muss gekennzeichnet werden?
  • Ist die zu kennzeichnende Oberfläche gewölbt oder eben?
  • Welche Informationen sind auf das Produkt aufzubringen?
  • Welche Anforderungen werden an die Kennzeichnung gestellt? Muss sie z.B. besonders haltbar sein? Abriebfest oder chemikalienresistent?
  • Wie ist die Bandgeschwindigkeit vor Ort?
  • Welche Umgebungsbedingungen herrschen vor Ort? Ist es staubig, besonders kalt oder feucht?
  • Gibt es besondere Vorgaben einzuhalten? Zum Beispiel von Kunden oder vom Gesetzgeber?

Die Antworten auf diese Fragen sind eine wichtige Grundlage, um die passende Kennzeichnungstechnik für die jeweilige Anwendung zu finden. Denn jede Technologie hat ihre Besonderheiten und Vorzüge.

Im Inkjet-Bereich gibt es Continuous Inkjet-Drucker und Drop-on-Demand Drucker, wobei bei letzterem noch zwischen thermischen Inkjetdruckern und Piezo-Tintenstrahldruckern unterschieden wird.

Continuous Inkjet-Drucker für MHD- und Chargenkennzeichnung

Continuous Inkjet-Drucker drucken mit einem – wie der Name schon verrät –kontinuierlichen Tintenstrahl.

Klassisches Einsatzgebiet für die Continuous Inkjet-Drucker, wie zum Beispiel die Linx-Tintenstrahldrucker von Bluhm Systeme, ist die Chargenkennzeichnung oder die MHD-Kennzeichnung. Sie drucken 1 bis 5 Zeilen und bringen die Informationen mit Druckgeschwindigkeiten von bis zu 546 Metern pro Minute (einzeiliger Druck mit einfacher 5 Punkt-Matrix) auf die Produkte und Verpackungen auf.

Dank einer Vielzahl an verfügbaren Tinten beschriften Linx-Tintenstrahldrucker viele unterschiedliche Materialien wie Kunststoff, Glas, Keramik, Metall oder auch Karton.

Im Nahrungsmittelbereich sind Continuous Inkjet-Drucke z.B. auf Milchverpackungen, Aufstrichen oder Suppendosen zu finden.

Continuous Inkjet-Drucker bringen häufig in der Nahrungsmittelindustrie Chargennummern und Mindesthaltbarkeitsdaten auf die Produkte auf.
Continuous Inkjet-Drucker bringen häufig in der Nahrungsmittelindustrie Chargennummern und Mindesthaltbarkeitsdaten auf die Produkte auf.
(Bild: Bluhm Systeme)

In der Kosmetik- und Hygieneartikelbranche beschriften Continuous Inkjet-Drucker beispielsweise Tiegel, Tuben und Deosticks, während in der chemischen Industrie typische Anwendungen für diese Tintenstrahldrucker beispielsweise das Beschriften von Flaschen oder Kanistern für Reinigungsmittel sind.

Praxisbeispiel: Linx-Drucker kennzeichnen Poliboy Reinigungsmittel

Auch die Poliboy Brandt & Walther GmbH kennzeichnet ihre Möbelpflegeprodukte mit einem Continuous Inkjet-Drucker, mit einem Linx 8900 von Bluhm.

Poliboy kennzeichnet Möbelpflegeprodukte mit einem Linx Continuous Inkjet-Drucker.
Poliboy kennzeichnet Möbelpflegeprodukte mit einem Linx Continuous Inkjet-Drucker.
(Bild: Bluhm Systeme)

Der Tintenstrahldrucker bringt aus Gründen der Rückverfolgbarkeit neben dem Produktionsdatum die exakte Ansatz¬nummer sowie genauen Angabe der Abfülleinheit auf die Verschlusskappen. Es können aber ebenso auch Sprüh-verschlüsse gekennzeichnet werden: Das Tinten-Solvent-Gemisch haftet zuverlässig auf den Kunststoffober¬flächen. Außerdem ist die bei Poliboy eingesetzte Tinte chemikalienbeständig. Sollte mal etwas Reinigungsmittel danebengehen und an der Flasche herunterlaufen, verwischt der Druck nicht.

Die bei Poliboy eingesetzte Tinte ist chemikalienbeständig und kann nicht verwischen.
Die bei Poliboy eingesetzte Tinte ist chemikalienbeständig und kann nicht verwischen.
(Bild: Bluhm Systeme)

Inkjet-Druck: Thermisch oder Piezo?

Neben der Continuous Inkjet-Technologie gibt es noch die Drop-on-Demand-Technologie. Hier passiert nur die für den jeweiligen Druck tatsächlich benötigte Menge an Tintentropfen die Düse.

Unter dem Begriff Drop-on-Demand-Drucker sind sowohl thermische Tintenstrahldrucker als auch Piezo-Inkjet-Drucker zusammengefasst.

Thermische Inkjet-Drucker wie zum Beispiel die Markoprint-Drucker von Bluhm Systeme mit HP- oder Funai Tintentechnologie drucken nicht nur hochauflösend, sondern auch sehr schnell. Sie werden deshalb häufig auch in der Pharmaindustrie für die Serialisierungsdrucke eingesetzt, wo in der Regel sehr hohe Bandgeschwindigkeiten herrschen und eine sehr gute Druckqualität gefordert ist.

Thermische Inkjet-Drucker drucken schnell und hochauflösend, weshalb sie oft auch in der Pharmaindustrie zum Einsatz kommen.
Thermische Inkjet-Drucker drucken schnell und hochauflösend, weshalb sie oft auch in der Pharmaindustrie zum Einsatz kommen.
(Bild: Bluhm Systeme)

Thermische Inkjet-Drucker haben eine sehr gute Druckperformance auf saugfähigen und weniger saugfähigen Oberflächen, weshalb sie häufig für die Karton-Codierung eingesetzt werden. Mit ihren hochauflösenden Drucken eignen sie sich insbesondere auch für Barcode-Anwendungen. Ebenso können sie umfangreichere Druckdaten sowie Logos drucken.

Piezo-Inkjet-Drucker sind äußerst robuste und wirtschaftliche Großschriftdrucker mit Tintentanks von bis zu 500 ml. Der neue Piezo-Inkjet-Drucker Integra PP 108 von Bluhm Systeme verfügt über einen solchen 500 ml-Tintentank. Der Tintenstrahldrucker druckt bis zu 108 mm hoch, und das sogar hochauflösend. Piezo-Inkjet-Systeme können sogar mit acht kaskardierten Schreibköpfen Druckbilder von bis zu 800 Millimetern Höhe erzeugen.

Der Piezo Inkjet-Drucker Integra PP 108 kann nicht nur Logistiketiketten, sondern auch Gefahrstoffetiketten mit seinem Druck ersetzen.
Der Piezo Inkjet-Drucker Integra PP 108 kann nicht nur Logistiketiketten, sondern auch Gefahrstoffetiketten mit seinem Druck ersetzen.
(Bild: Bluhm Systeme)

Laserbeschriftung: Verschiedene Markierverfahren

Laserbeschrifter sind wahre Allrounder: Sie markieren Metalle, Kunststoffe, Gummi, Glas, Keramik, Papier und Pappe sowie Textilien und können sogar organische Materialien wie Holz, Obst oder Gemüse beschriften. Hierfür sind verschiedene Lasertypen – CO2-Laser, Faser- oder Yag-Laser (beides sogenannte Festkörperlaser) – verfügbar.

Welcher Lasertyp der richtige für die jeweilige Anwendung ist, hängt von dem Laserverfahren und dem jeweiligen Material ab.

Bei den Laserverfahren unterschiedet man zwischen

  • Gravieren
  • Anlassen
  • Farbumschlag (Aufschäumen, Karbonisieren)
  • Farbabtrag

Praxisbeispiel: Lasermarkieren von Kunststoffverpackungen in der Kosmetikindustrie

Bei Kunststoffen wird zum Beispiel mittels eines CO2- oder auch Festkörperlasers ein Farbumschlag erzeugt. Denkbar ist aber auch, dass ein CO2-Laser die Informationen eingraviert.

Die Nele Kosmetik GmbH graviert zum Beispiel mit einem CO2-Laserbeschriftungssystem e-SolarMark von Bluhm Systeme die Chargennummer in Eyeliner und Lippenstifte. Der Laser bringt diese Information mit einer Schrifthöhe von 1,2 mm ganz präzise auf die kleine Produktoberfläche auf. Ein weiterer Pluspunkt: Die Laserbeschriftung ist permanent.

Die Laserbeschriftung ist sehr gut lesbar, unauffällig und permanent – optimal für Kosmetikprodukte.
Die Laserbeschriftung ist sehr gut lesbar, unauffällig und permanent – optimal für Kosmetikprodukte.
(Bild: Bluhm Systeme)

Fazit

Die zu kennzeichnende Oberfläche, Material, Bandgeschwindigkeiten und aufzubringende Daten sind wichtige Informationen, um die passende Kennzeichnungstechnik für die jeweilige Anwendung zu finden. Denn die verschiedenen Direktbeschriftungstechnologien haben alle ihre besonderen Vorteile, aber auch Grenzen. Deshalb ist es wichtig, die Anforderungen der Anwendung wie auch die jeweiligen Technologien genau zu kennen. Für manche Anwendungen kommt auf den ersten Blick manchmal nicht nur eine Technologie in Frage. Doch schaut man genauer hin, kristallisiert sich eine Lösung immer als die beste heraus.

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Drop-on-Demand, Continous Injekt oder Laser - welche Technologie eignet sich für mich?
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(Bild: Bluhm Systeme)

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