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Web 2.0-Technologien Web 2.0-Technologien in Life-Science-Unternehmen gewinnbringend einsetzen

Autor / Redakteur: Gisela Knabl / Marion Henig

Ob als Wissensmanagement-Plattform für Forschungsabteilungen oder für die Pflege von Kundenbeziehungen – Social-Networks, Blogs und Wikis gewinnen auch in den Lifes-Science-Industrien mehr und mehr an Bedeutung. Lesen Sie hier, welche Chancen die webbasierten Collaborations-Plattformen bieten und wie es gelingt, die Restriktionen in regulierten Branchen wie Chemie und Pharma im Einsatz von Web 2.0-Technologien einzuhalten.

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Web 2.0-Anwendungen werden zunehmend auch in den Life-Science-industrien interessant.
Web 2.0-Anwendungen werden zunehmend auch in den Life-Science-industrien interessant.
( Archiv: Vogel Business Media )

„Als Systemintegrator mit Spezialisierung auf die Life-Sciences-Industrie haben wir schon einige Web 2.0-Projekte realisiert für Unternehmen, die mögliche Geschäftsvorteile testen wollen“, erklärt Inosoft-Vorstand Thomas Winzer. „Zumeist ging es darum, über Wikis und Blogs mit unterschiedlichen Zielgruppen zu kommunizieren oder über Foren Experten zur Verfügung zu stellen, die beispielsweise Krankheitsbilder und Gesundheitsthemen mit Patienten diskutieren.“ Dieses digitale Marketing gilt als essenziell für ein modernes Unternehmens-Image, das für Personalrekrutierung und Marktpositionierung nicht unterschätzt werden sollte.

Pilotprojekte auch für Forschungsabteilungen

„Mit einem mehr oder weniger experimentellen Charakter haben wir zudem Blogs und Wikis für Forscher- und Entwicklerteams realisiert, die sich weltweit austauschen müssen“, führt Winzer weitere Einsatzgebiete für die rechnergestützten Kommunikationsformen auf. „Vielfach haben zu diesen Blogs auch Mitarbeiter anderer Abteilungen zumindest lesenden Zugriff, während die Beiträge selbst von Experten verfasst werden. Die ersten Erfahrungen verliefen sehr positiv. Schließlich profitiert gerade die Forschung und Entwicklung von dem schnellen und direkten Wissensaustausch. Zudem können damit, im Vergleich zum heute bevorzugten E-Mail-Kontakt, Informationen strukturierter abgelegt und definierten Nutzergruppen einfacher zugänglich gemacht werden.“

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