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Forschung

Web 2.0 für die industrielle Instandhaltung

| Redakteur: Tobias Hüser

Die Anlagenwartung ist ein wichtiger Faktor der industriellen Instandhaltung, um die Effizienz der Produktion zu steigern.
Die Anlagenwartung ist ein wichtiger Faktor der industriellen Instandhaltung, um die Effizienz der Produktion zu steigern. (Bild: Siemens)

Wie können moderne Web 2.0 Technologien die Fachkräfte der industriellen Instandhaltung unterstützen und Lernprozesse befördern? Diese Frage gehen Forscher in dem Projekt „Digitales Lernen in der Instandhaltung – DILI“ nach. Dabei entwickeln sie ein integriertes Wissens- und Lernsystem für die Instandhaltungspraxis.

München – Die Anforderungen an die industrielle Instandhaltung wachsen stetig. Grund ist die technologische Entwicklung, Veränderungen gesetzlicher Rahmenbedingungen in den Bereichen Umweltschutz und Arbeitssicherheit sowie der verschärfte Wettbewerbsdruck. Wie die Beschäftigten dieser Branche zukünftig durch Web 2.0 Technologien bei ihren immer komplexer werdenden Arbeitsaufgaben profitieren können, untersuchen Forscher in dem Projekt „Digitales Lernen in der Instandhaltung“.

Das Vorhaben wird vom ISF München (Institut für Sozialwisenschaftliche Forschung) koordiniert. Es startet mit den Unternehmen Premium Aerotec und Profilator. Ebenfalls mit an Bord ist der Systementwickler Infoman Informationssysteme, die auf Service und Instandhaltung spezialisierte Seinschedt Service Consulting sowie das Institut PI (Institut für praktische Interdisziplinarität).

Ziel des Projekts ist die Entwicklung und Umsetzung eines Lern- und Wissenssystems, das an den realen, teamförmigen Arbeitsabläufen in der Instandhaltung ansetzt und sowohl bei aktuellen Problemlösungen hilft als auch erfahrungsgeleitete Lernprozesse und Kompetenzerwerb unterstützt. Das zu entwickelnde Qualifizierungssystem setzt gezielt auf den Einsatz moderner Web-2.0-Technologien für die Instandhaltungspraxis und unterstützt informelle Lernprozesse in der Arbeit, ebenso wie es auch Anschlussmöglichkeiten an formelle, bedarfsgerechte Weiterbildungswege eröffnet.

Die IG Metall unterstützt das Projekt als Transferpartner im Rahmen ihres F+E-Teams „Bildungsinnovation“. Das Verbundvorhaben wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und aus dem Europäischen Sozialfonds der EU gefördert.

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