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Forschungskooperation Wasserforschung – DVGW und DWA vertiefen strategische Zusammenarbeit

| Redakteur: Dr. Jörg Kempf

Mit dem „Water Innovation Circle“ wollen der Deutsche Verein des Gas- und Wasserfaches (DVGW) und die Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall (DWA) systematisch Synergiepotenziale erschließen und kontinuierliche Innovationsimpulse für die deutsche Wasserwirtschaft sicherstellen.

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Die Präsidenten des DVGW und der DWA, Dietmar Bückemeyer (links) und Otto Schaaf bei der Unterzeichnung des Memorandum of Understanding.
Die Präsidenten des DVGW und der DWA, Dietmar Bückemeyer (links) und Otto Schaaf bei der Unterzeichnung des Memorandum of Understanding.
(Bild: DVGW/DWA)

Bonn/Hennef – Die Präsidenten des DVGW und der DWA, Dietmar Bückemeyer und Otto Schaaf, haben im Dezember in Köln ein entsprechendes Memorandum of Understanding unterzeichnet. Ziel der Grundsatzvereinbarung, die auch der DVGW-Vorstandsvorsitzende Prof. Dr. Gerald Linke und DWA-Bundesgeschäftsführer Johannes Lohaus mitunterzeichneten, ist die Intensivierung der Zusammenarbeit zwischen DVGW und DWA auf dem Gebiet der Wasserforschung.

Dazu werden beide Vereine den Water Innovation Circle (WIC) einrichten. Als nationale und internationale Innovations- und Austauschplattform soll dieser Arbeitskreis den Forschungsbedarf aus der Praxis abbilden und den Transfer der Forschungsergebnisse in die Praxis fördern.

„Dies ist ein klares Signal von DVGW und DWA: Mit dem Water Innovation Circle wollen wir Synergiepotenziale systematisch erschließen und kontinuierliche Innovationsimpulse für die deutsche Wasserwirtschaft sicherstellen“, erklärte DVGW-Präsident Dietmar Bückemeyer. Kooperationsprojekte von Forschungseinrichtungen mit der kommunalen Wirtschaft und der herstellenden Industrie stünden hier im Fokus.

Die Normungs- und Regelwerksarbeit von DVGW und DWA seien ideal geeignet, die Forschungsergebnisse für die Anwender zu bündeln und die Umsetzung sicherzustellen. Zudem repräsentiere die Mitgliederstruktur beider Vereine die gesamte Bandbreite der Akteure im und entlang des Wasserkreislaufes, so Bückemeyer.

„Die heute geschlossene Kooperationsvereinbarung trägt dazu bei, dass der Forschungs- und Innovationsbedarf in der Wasserwirtschaft zukünftig noch besser identifiziert und strukturiert werden kann. In diesem Sinne soll der Water Innovation Circle als Impulsgeber, Innovationstreiber und Transferdrehscheibe fungieren, um Forschung und Praxis in der Wasserwirtschaft effektiv miteinander zu verbinden. Nur so kann das hohe Qualitätsniveau der deutschen Wasserwirtschaft dauerhaft sichergestellt werden“, betonte DWA-Präsident Otto Schaaf.

Mit dem paritätisch und repräsentativ besetzten Water Innovation Circle werde eine Innovationsplattform aufgebaut, mit der DVGW und DWA gemeinsame wasserwirtschaftliche Forschungspotenziale in den Bereichen Wasserversorgung, Abwasserentsorgung und Gewässerbewirtschaftung gebündelt in Richtung der Fördermittelgeber kommunizieren. Die Institutionen und Fördermittelgeber würden beim Themen-Monitoring und Forschungstransfer partnerschaftlich beteiligt und frühzeitig miteinbezogen, so Schaaf abschließend.

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