Reach

Was ist neu in der Reach-Verordnung?

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Aktualisierte Leitlinien

Die Agentur wird auch ihre Leitlinien bezüglich der Anforderungen für Stoffe in Erzeugnissen aktualisieren, um das jüngste EuGH-Urteil zu berücksichtigen, das die Interpretation des Grenzwerts von 0,1 SVHC in komplexen Erzeugnissen klärt. Beide aktualisierten Dokumente werden hoffentlich noch in der ersten Jahreshälfte verfügbar sein, da gilt, dass in den 2 Jahren vor Ablauf der Registrierungsfrist keine Änderungen an den Leitlinien mehr vorgenommen werden sollen. Angesichts des oben genannten Fristen des am 31.05.2018 wäre somit der 31. Mai 2016 der letztmögliche Zeitpunkt für Änderungen.

CLH-Liste wurde konsolidiert

ECHA veröffentlichte vor Kurzem eine inoffizielle konsolidierte Liste aller Einträge der harmonisierten Einstufung und Kennzeichnung gefährlicher Stoffe (CLH), insgesamt über 400 Stück. CLH-Neueinträge werden regelmäßig durch die Anpassungen an den technischen Fortschritt (ATPs) hinzugefügt.

Gemäß Artikel 45 der CLP-Verordnung und wie auch in Anhang II von Reach festgehalten – dass in Sicherheitsdatenblättern eine Notrufnummer angegeben werden muss – wurde Abschnitt 1.4 veröffentlicht, der Entwurf einer Verordnung über Giftnotrufzentren, welcher in die CLP-Verordnung aufgenommen werden soll.

Es besteht kein Zweifel, dass die Industrie zusätzliche Ressourcen benötigt, um die Anforderungen dieser für 2016 bevorstehenden gemeinschaftsweiten Regeln bezüglich Giftnotrufzentralen zu erfüllen. Das Ausmaß, in dem die Bereiche Fein- und Spezialchemikalien hiervon betroffen sein werden, wird davon abhängig sein, wie ausschließlich in der Industrie eingesetzte Mischungen behandelt werden.

Es ist möglich, dass für diese eingeschränkte Informationsanforderungen gelten oder unter Umständen überhaupt keine Einreichung erforderlich ist. Es kann jedoch auch sein, dass diese Stoffe keine Sonderbehandlung erhalten.

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