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Definition: IoT Was ist eigentlich das Internet of Things?

| Autor / Redakteur: Tutanch / Dipl.-Medienwirt (FH) Matthias Back

Im Internet der Dinge (Englisch: Internet of Things, IoT) bekommen Gegenstände eine eindeutige Identität und können miteinander kommunizieren oder Befehle entgegennehmen. Mit dem Internet of Things lassen sich Anwendungen automatisieren und Aufgaben ohne Eingriff von außen erledigen.

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(© aga7ta - Fotolia)

Eine allgemeingültige Definition des Internet of Things existiert nicht. Je nach Anwendungsbereich und verwendeter Technik können sich die Definitionen des Internets der Dinge unterscheiden. Im Allgemeinen wird der Begriff Internet of Things für die Vernetzung von Gegenständen des Alltags oder von Maschinen im industriellen Umfeld per Internet verwendet. Geräte bekommen eine eindeutige Identität (Adresse) im Netzwerk und werden mit elektronischer Intelligenz ausgestattet. Dadurch sind sie in der Lage, über das Internet zu kommunizieren und Aufgaben voll automatisiert auszuführen. Die intelligenten Geräte werden oft auch als Smart Devices bezeichnet.

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Neben der Möglichkeit der Kommunikation der Geräte untereinander (Machine-to-Machine-Kommunikation, M2M) stellen viele der vernetzten Objekte über das Internet eine Schnittstelle zur Verfügung, über die sich die Geräte durch einen Benutzer von einem beliebigen Ort aus bedienen und steuern lassen.

Unterscheidung zwischen privaten und industriellen Anwendungen

Grundsätzlich kann beim Internet der Dinge zwischen privaten und industriellen Anwendungen unterschieden werden. Im privaten Umfeld sind hauptsächlich Gegenstände des alltäglichen Gebrauchs für eine komfortablere und intelligentere Nutzung untereinander vernetzt. Es lassen sich beispielsweise intelligente Gebäudeautomatisierungen installieren oder Geräte realisieren, die bei bestimmten Ereignissen per Internet mit dem Anwender in Kontakt treten.

Im industriellen Bereich geht es hauptsächlich darum, Maschinen und Anlagen so miteinander zu verbinden, dass sich ganze Industrieprozesse automatisieren lassen. Produktionsabläufe werden dadurch effizienter und günstiger. Das Internet der Dinge ist eine elementare Komponente der so genannten Industrie 4.0. Mit dem IoT und Industrie 4.0 wird die Selbstorganisation von industriellen Prozessen durch die direkte Kommunikation von Maschinen, Anlagen, Waren und Menschen möglich. Es lassen sich nicht mehr nur einzelne Produktionsschritte, sondern ganze Wertschöpfungsketten automatisieren und wesentlich effizienter gestalten.

Die technischen Grundlagen des Internet of Things

Das Internet und die Mikroprozessortechnik bilden die technischen Grundlagen des Internets der Dinge. Dank immer günstigerer, kleinerer und leistungsfähigerer Mikroprozessoren lassen sich Gegenstände mit relativ geringem Aufwand mit elektronischer Intelligenz ausstatten. Sie erhalten zusätzlich eine kabelgebundene oder drahtlose Schnittstelle für die Anbindung an das Internet und eine eindeutige Internetadresse. Über diese senden oder empfangen sie ihre Daten und Befehle. Als drahtlose Kommunikationstechniken kommen beispielsweise WLAN, Bluetooth oder Mobilfunkstandards wie UMTS und LTE zum Einsatz.

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