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Instandhaltung mit Drohnen

Was fliegt denn da? – Wie Drohnen die Instandhaltung erobern

| Autor/ Redakteur: Hans-Jürgen Bittermann / Anke Geipel-Kern

Industriedrohnen sind im Alltag vieler Instandhalter bereits eine feste Größe: Sie inspizieren hochgelegene, enge oder unzugängliche Orte, passen sogar durch kleine Mannlöcher. Schöne neue Welt: Fließen die mit der Drohne generierten Bilder in eine Datenbrille ein, kann der Beobachter reale und virtuelle Welt miteinander verbinden und analysieren.

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Indoor-Drohnen liefern beispielsweise bei Tankinspektionen selbst in vollständiger Dunkelheit hervorragende und scharfe Aufnahmen von Schweißnähten, Zu- und Abläufen, Stutzen und Halterungen.
Indoor-Drohnen liefern beispielsweise bei Tankinspektionen selbst in vollständiger Dunkelheit hervorragende und scharfe Aufnahmen von Schweißnähten, Zu- und Abläufen, Stutzen und Halterungen.
(Bild: Kopterflug)

Können Drohnen in einer Ex-Umgebung eingesetzt werden? Bisher lautet die Antwort: Nein! Denn, so Kopterflug: Drohnen bestehen aus Komponenten, die nicht mit Ex-Richtlinien zu vereinbaren sind (Drohnen werden wärmer als 25° C; sie laden sich während des Fluges unter Umständen elektrisch auf). Eine Ex-Drohne – würde es sie geben - wäre um den Faktor 5 bis 10 schwerer als eine herkömmliche Drohne. Unter physikalischen Aspekten ist dieses Problem (noch) nicht zu lösen. Vielleicht ist dazu mehr zu hören auf der European Drone Summit am 18. und 19. September in Stuttgart.

Gibt es trotzdem eine Möglichkeit in Ex-Bereichen zu fliegen? Ja – mit einem Heißarbeitsschein! Das erlaube zwar nicht den direkten Zugang in Ex-Bereiche, aber wenn diese lokal in einen Zustand versetzt werden, in dem Menschen sie betreten dürfen und reguläre Arbeiten durchgeführt werden können, darf der Bereich auch von Drohnen beflogen werden.

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