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CO2-Pumpen kühlen LHC

Was die Welt im Innersten zusammenhält: Europäische Spitzenforschung - mit Pumpen aus Schwaben

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Membranpumpen waren angesichts ihrer Dauerlauffestigkeit und Zuverlässigkeit die beste Wahl. Außerdem sind Pumpen des schwäbischen Herstellers dafür bekannt, einen gleichmäßigen Volumenstrom zu gewährleisten, der für eine konstante zweiphasige Kühlung nötig ist. Dabei wird der Übergang des CO2 vom flüssigen in den gasförmigen Zustand genutzt, um Wärme abzuführen.

Das hat den Vorteil, dass weniger Kühlmittel und kleinere Rohre als bei einer einphasigen Kühlung benötigt werden. Doch die Handhabung des Kühlmittels ist nicht einfach: „Die Fluidtemperaturen können bis zu -50 °C erreichen, was kritisch ist, da CO2 ab -57 °C erstarrt.

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Spitzenforschung geht weiter

Derzeit arbeiten wir für Testzwecke innerhalb einer Spanne von +20 bis -40 °C“, so Postema weiter, wobei im Regelfall die Temperatur bei etwa -30 °C läge. Allerdings war für den Atlas-IBL-Detektor ein Betriebsbereich bis -40 °C erforderlich.

In diesem Fall wurde ein zweistufiger Primärkühler mit haus­intern entwickelten Steuerungen eingesetzt, um der Pumpe die richtige Stufe der Unterkühlung bereitzustellen.

* *B. Kuhnert ist freie Fachjournalistin aus München; M. Geiselhart ist Geschäftsführer der Schweizer Lewa-Tochter. Kontakt: Tel. +49-7152-141665

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